Während die meisten Menschen in Grieskirchen unter dem Christbaum saßen, kämpften die örtlichen Einsatzkräfte gegen Flammen und Hitze. Was als besinnlicher Abend geplant war, entwickelte sich für die Feuerwehrleute zu einer kräftezehrenden Nachtschicht. Ein Brand in einem Silokomplex forderte die volle Aufmerksamkeit und Ausdauer der Helfer.
Alarmierung zur Bescherungszeit

Die Ruhe des Heiligen Abends wurde jäh unterbrochen, als die ersten Notrufe die Zentrale erreichten. In einem örtlichen Silo war ein Feuer ausgebrochen. Obwohl der erste Brandherd schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, blieb den Rettern kaum Zeit zum Durchatmen. Nur etwa eine halbe Stunde nach dem ersten Einrücken schrillten die Sirenen erneut. Zeugen hatten eine massive Rauchentwicklung beobachtet, die Schlimmeres vermuten ließ.

Komplexer Einsatz im Silo

Die Situation vor Ort stellte sich als schwierig dar. Der neue Brandherd befand sich in einem Bereich des Silos, der räumlich vom ersten Feuer getrennt war. Dies zwang die Einsatzkräfte dazu, ihre Strategie sofort anzupassen. Unter schwerem Atemschutz drangen die Trupps vor, um die Lage zu sondieren. Um ein Übergreifen der Glutnester zu verhindern, gab es nur eine Lösung: Das eingelagerte Material musste vollständig aus dem Silo entfernt werden.

Mühsame Handarbeit bis in die Nacht

Die Bergung des Materials erwies sich als logistische Herausforderung. Ein Großteil der glimmenden Masse musste händisch aus dem Silo verfrachtet werden. Hierbei arbeiteten die Mitglieder der Feuerwehr Grieskirchen Hand in Hand mit einem privat angeforderten Transportunternehmen. Mit Schaufeln und Spezialgerät wurde das Gut in bereitgestellte Mulden der Feuerwehr sowie in Container des Unternehmens verladen und abtransportiert. Dieser physisch anstrengende Einsatz dauerte bis tief in die Nacht an.

Der Einsatz in Grieskirchen zeigt eindrucksvoll die ständige Einsatzbereitschaft der freiwilligen Helfer, die selbst an Feiertagen ihre eigene Sicherheit und Freizeit für das Gemeinwohl hintenanstellen. Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindert werden.

Quelle „heute.at“

Sicherheit kennt keine Feiertage.

Von admin

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