Ein gefährlicher Alko-Einsatz forderte am Montagnachmittag die Aufmerksamkeit der Autobahnpolizei auf der A8 Innkreisautobahn.
Im Gemeindegebiet von Aistersheim im Bezirk Grieskirchen zogen die Beamten einen 39-jährigen slowenischen Staatsbürger aus dem Verkehr, der mit seinem Klein-Lkw eine massive Gefährdung für den fließenden Verkehr darstellte.
Schlangenlinien bei Meggenhofen
Das riskante Manöver begann gegen 14:50 Uhr. Eine Streifenbesatzung befand sich gerade bei der Auffahrt Meggenhofen in Fahrtrichtung Suben, als ihnen der weiße Kastenwagen ins Auge stach. Der Lenker steuerte sein Fahrzeug in auffälligen Schlangenlinien über die Fahrbahn, was die Polizisten sofort zu einer Intervention veranlasste.
Rekordwert beim Alkovortest
Die Beamten leiteten den 39-Jährigen zur Raststation Aistersheim ab, um eine umfassende Lenker- und Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Schon beim ersten Kontakt erhärtete sich der Verdacht auf eine starke Alkoholisierung. Ein durchgeführter Alkovortest lieferte schließlich ein erschreckendes Ergebnis von 3,42 Promille. Den offiziellen Alkotest am geeichten Gerät verweigerte der Mann im Anschluss konsequent.
Radklammer und hohe Geldstrafe
Für den Slowenen endete die Fahrt an der Raststation. Die Polizei nahm ihm den Führerschein vorläufig ab und untersagte jede weitere Fortbewegung mit dem Fahrzeug. Um die fälligen Verwaltungsstrafen abzusichern, hoben die Beamten noch vor Ort eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Euro-Bereich ein. Damit der Klein-Lkw nicht doch noch unbefugt bewegt wird, montierten die Einsatzkräfte zudem eine Radklammer.
Dieser Vorfall zeigt erneut, wie wichtig die Präsenz der Autobahnpolizei ist. Ein Lenker mit fast 3,5 Promille am Steuer eines Lastkraftwagens ist eine rollende Zeitbombe. Durch das schnelle Einschreiten der Streife bei Meggenhofen konnte Schlimmeres auf der vielbefahrenen Innkreisautobahn verhindert werden.
Quelle „heute.at“
Sicher ankommen statt riskant auffallen.