Ein herkömmlicher Samstagabend verwandelte sich in der Wiener Landstraße schlagartig in ein Szenario voller Angst.

Kurz vor dem verdienten Feierabend wurde ein Juweliergeschäft zum Schauplatz eines folgenschweren Überfalls, der einen Großeinsatz der Spezialeinheit WEGA sowie der Wiener Polizei auslöste.

Bedrohung mit der Schusswaffe

Gegen Ladenschluss betrat ein bislang unbekannter Mann das Geschäftslokal. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Kundenbesuch wirkte, eskalierte binnen Sekunden. Der Täter zückte unvermittelt eine Pistole und zwang die anwesenden Mitarbeiterinnen unter massiver Androhung von Gewalt dazu, die Eingangstüre des Geschäfts zu verriegeln. Die Hoffnung auf einen ruhigen Ausklang der Arbeitswoche war in diesem Moment für die Angestellten schlagartig beendet.

Gefangen im Tresorraum

Mit vorgehaltener Waffe dirigierte der Kriminelle die Frauen in den hinteren Bereich des Ladens direkt zum Tresorraum. Dort forderte er mit Nachdruck die Herausgabe von Bargeld. Nachdem die verängstigten Mitarbeiterinnen der Aufforderung nachgekommen waren und ihm die Beute ausgehändigt hatten, ergriff der Mann die Flucht. Er verschwand mit dem Diebesgut in den belebten Gassen des dritten Bezirks, noch bevor die ersten Einsatzkräfte eintrafen.

Großeinsatz im Dritten Bezirk

Das Aufgebot der Exekutive war enorm. Zahlreiche Streifenwagen und schwer bewaffnete Einheiten der WEGA riegelten den Bereich rund um den Tatort ab. Augenzeugen berichteten von einer angespannten Atmosphäre, während immer mehr Einsatzfahrzeuge nachrückten. Trotz einer sofort eingeleiteten Alarmfahndung im Nahbereich konnte der Tatverdächtige im dichten Stadtgetümmel untertauchen. Er befindet sich nach wie vor auf der Flucht.

Medizinische Notversorgung

Die psychische Belastung für die Opfer war immens. Eine der Mitarbeiterinnen erlitt einen derart schweren Schock, dass sie noch vor Ort von der Wiener Berufsrettung medizinisch erstversorgt werden musste. Währenddessen hat das Landeskriminalamt Wien die Ermittlungen übernommen. Spuren werden gesichert und Videoaufnahmen ausgewertet, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Der bewaffnete Überfall in der Landstraße zeigt erneut die Skrupellosigkeit von Tätern, die selbst in belebten Gegenden vor schwerer Kriminalität nicht zurückschrecken. Während die Fahndung auf Hochtouren läuft, bleibt die Sicherheit der Angestellten im Einzelhandel ein zentrales Thema für die Wiener Exekutive.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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