Ein ruhiger Donnerstagabend in Wien-Liesing verwandelte sich für zwei Jugendliche in einen regelrechten Albtraum.
In der Kolbegasse spielten sich Szenen ab, die man sonst nur aus Kriminalfilmen kennt, als eine Gruppe maskierter Männer die Verfolgung zweier 14-jähriger Wiener aufnahm.
Überfall an der Haltestelle
Die beiden Opfer befanden sich gegen 21:30 Uhr im Bereich einer Bushaltestelle in der Kolbegasse. Die Situation wirkte zunächst unspektakulär, als sich drei junge Männer näherten. Doch die Stimmung schlug schlagartig um: Ohne Vorwarnung zogen die Unbekannten Sturmhauben über ihre Gesichter. Einer der Angreifer zückte zudem ein Messer und bedrohte die Jugendlichen.
Flucht durch die Nacht
Geistesgegenwärtig traten die 14-Jährigen die Flucht an. Es entwickelte sich eine längere Verfolgung durch die nächtlichen Straßen von Liesing. Den Jugendlichen gelang es schließlich, ihre Verfolger abzuschütteln und sich in Sicherheit zu bringen. Sofort verständigten sie den Polizeinotruf und gaben eine detaillierte Beschreibung der Täter ab.
Polizei stellt Verdächtige
Die Wiener Polizei reagierte umgehend mit einer großangelegten Fahndung im Nahbereich des Tatortes. Der Einsatz zeigte schnell Wirkung: Beamte konnten zwei der mutmaßlichen Täter stoppen und kontrollieren. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden sowohl die Tatwaffe als auch die Sturmhauben sichergestellt.
Ermittlungen laufen weiter
Bei den festgenommenen Männern handelt es sich um einen 19-Jährigen und einen 20-Jährigen, beide sind österreichische Staatsbürger. Sie wurden bereits angezeigt. Während die Einvernahmen laufen, konzentriert sich die Exekutive nun auf die Ausforschung des dritten Komplizen, der im Schutz der Dunkelheit entkommen konnte.
Der Vorfall zeigt die erschreckende Kaltblütigkeit, mit der die Täter vorgingen. Dank der schnellen Reaktion der Jugendlichen und dem raschen Eingreifen der Wiener Polizei konnten zwei Verdächtige bereits aus dem Verkehr gezogen werden. Die Ermittlungen zum Motiv der Maskierten dauern an.
Quelle „heute.at“
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