Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Jugendkriminalität (EBJ) bewiesen am Montagabend den richtigen Riecher.

Bei einer routinemäßigen Streife im Bereich des Wiener Keplerplatzes beobachteten die Polizisten gegen 21:15 Uhr einen Suchtgifthandel auf offener Straße. Für einen Dealer endete der Abend direkt in einer Justizanstalt.

Zugriff am Drogen-Hotspot

Die Polizisten zögerten nicht lange und schritten sofort ein, als sie die illegale Übergabe bemerkten. Der mutmaßliche Verkäufer, ein 32-jähriger tunesischer Staatsbürger, wurde von den Einsatzkräften vorläufig festgenommen. Bei dem namentlich nicht bekannten Abnehmer stellten die Beamten eine geringe Menge Cannabis sicher. Er wurde umgehend auf freiem Fuß angezeigt.

Bargeld und Suchtmittel sichergestellt

Bei der anschließenden Durchsuchung des 32-jährigen Tatverdächtigen wurden die Ermittler schnell fündig. Die Beamten stellten nicht nur weitere verkaufsfertig abgepackte Suchtmittel sicher, sondern auch Bargeld in einer Höhe, die laut Polizei sehr wahrscheinlich aus vorangegangenen Drogengeschäften stammt.

Ermittler übernehmen den Fall

Nach der ersten Befragung und den polizeilichen Maßnahmen wurde der mutmaßliche Dealer auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt überstellt. Die tiefergehenden Ermittlungen zu den Hintergründen und möglichen weiteren Abnehmern hat nun das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, übernommen.

Der Keplerplatz steht seit längerer Zeit im Fokus der Wiener Sicherheitsbehörden. Dieser schnelle Zugriff der spezialisierten Jugendkriminalitäts-Einheit zeigt einmal mehr, wie wichtig die sichtbare und verdeckte Präsenz der Polizei an bekannten Brennpunkten ist, um die offene Drogenszene konsequent zu bekämpfen.

Quelle „LPD Wien“

AustriaAktuell: Schnell informiert, besser fokussiert.

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert