Feuer-Drama in der Zelle Am Samstagmorgen verwandelte sich eine Zelle im Polizeianhaltezentrum (PAZ) Innsbruck in einen gefährlichen Brandherd.

Ein 24-jähriger Staatsangehöriger aus Syrien, der sich bereits in behördlichem Gewahrsam befand, soll gegen 8.30 Uhr absichtlich Feuer in seinem Haftraum gelegt haben. Die genauen Hintergründe zur Brandentstehung und das Motiv des jungen Mannes sind derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Rasches Handeln der Beamten Dass die Situation nicht in einer Katastrophe endete, ist dem schnellen Eingreifen der Diensthabenden vor Ort zu verdanken. Die Bediensteten des Polizeianhaltezentrums bemerkten die Rauchentwicklung sofort und leiteten umgehend Löschmaßnahmen ein. Laut Informationen der Landespolizeidirektion Tirol konnte das Feuer durch das beherzte Einschreiten der Polizisten zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden, bevor die Flammen auf weitere Gebäudeteile überreifen konnten.

Kontrolluntersuchung im Krankenhaus Der mutmaßliche Brandstifter selbst überstand die Tat ohne körperliche Verletzungen. Für das Wachpersonal blieb der Vorfall jedoch nicht ohne Folgen: Mehrere Polizeibeamte begaben sich aufgrund der starken Rauchentwicklung vorsorglich in das Krankenhaus Innsbruck, um eine mögliche Rauchgasvergiftung ausschließen zu lassen. Glücklicherweise konnten die Ärzte nach eingehenden Untersuchungen Entwarnung geben und stellten keine Verletzungen fest.

Verlegung in die Justizanstalt Während der entstandene Sachschaden im Haftraum noch beziffert werden muss, wurden für den 24-Jährigen umgehend Konsequenzen gezogen. Der Insasse wurde nach dem Vorfall aus dem Polizeianhaltezentrum abgeholt und in die Justizanstalt Innsbruck überstellt. Dort wartet er nun auf das weitere Verfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Dank der professionellen Reaktion der Polizeikräfte konnte ein großflächiger Brand im PAZ Innsbruck verhindert werden. Trotz der potenziell lebensgefährlichen Situation kam es zu keinen Personenschäden, wenngleich der Vorfall die Sicherheitsrisiken im Haftalltag deutlich vor Augen führt.

Quelle“heute.at“

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Von admin

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