Die Wiener Berufsfeuerwehr kommt am heutigen Mittwoch nicht zur Ruhe.
Innerhalb von nur sechs Stunden mussten die Einsatzkräfte zum dritten Mal ausrücken, um einen Brand in einem Wiener Geschäftslokal zu bekämpfen. Diesmal traf es einen Gastronomiebetrieb, der einen Großeinsatz auslöste.
Großaufgebot in der Wiener Gastronomie
Gegen 14:30 Uhr heulten die Sirenen erneut. Die Wiener Berufsfeuerwehr wurde zu einem Brand in einem Gastro-Betrieb alarmiert. Was zunächst wie ein Routineeinsatz begann, weitete sich schnell aus. Insgesamt rückten sieben Einsatzfahrzeuge und 32 Mann der Berufsfeuerwehr aus, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Unterstützt wurden die Florianis dabei von der Wiener Berufsrettung sowie der Polizei, die den Bereich großräumig absicherte.
Brandursache noch völlig unklar
Während die Löscharbeiten voranschritten, herrschte über die Entstehung des Feuers zunächst Unklarheit. Die Ermittler der Polizei haben die Arbeit aufgenommen, um festzustellen, ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen hinter dem dritten Zwischenfall des Tages steckt. Leserreporter-Aufnahmen zeigen dichten Rauch und eine angespannte Lage vor Ort, während die Einsatzkräfte unter Atemschutz in das Gebäude vordrangen.
Starbucks und Marionnaud als Vorboten
Der schwarze Mittwoch für den Wiener Handel und die Gastronomie begann bereits am Vormittag. Kurz vor 10:00 Uhr sorgte ein Brandalarm in einer Starbucks-Filiale direkt bei der Wiener Staatsoper für einen massiven Polizeieinsatz und Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Nur wenig später folgte der nächste Alarm am Graben: In der bekannten Parfümerie Marionnaud mussten die Einsatzkräfte ebenfalls einschreiten. Ob ein Zusammenhang zwischen den Ereignissen besteht, ist derzeit Gegenstand der Untersuchungen.
Wien erlebte am Mittwoch einen außergewöhnlich intensiven Einsatztag für die Rettungskräfte. Drei Brände in namhaften Geschäftslokalen innerhalb kürzester Zeit fordern die Logistik der Berufsfeuerwehr heraus. Glücklicherweise konnten die Einsätze bei Starbucks und Marionnaud rasch abgehandelt werden, während der Fokus am Nachmittag voll auf dem brennenden Gastronomiebetrieb lag.
Quelle „heute.at“
Wien im Blick, die Fakten am Punkt.
