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Pflegekräfte leisten in Österreich Tag für Tag Schwerstarbeit. Ob im Krankenhaus, im Seniorenheim oder bei einer Landesgesundheitsagentur:

Der Einsatz in den Früh-, Nacht- und Wochenenddiensten geht mit hoher Verantwortung und enormer körperlicher wie psychischer Belastung einher. Doch wie schlägt sich diese harte Arbeit auf dem Gehaltszettel nieder? Aktuelle Gehaltsdaten für das Jahr 2026 zeigen detailliert, wie viel in der Pflegebranche verdient wird und wie stark der Arbeitgeber die Bezahlung beeinflusst.

Die Verdienstmöglichkeiten für DGKP

Für diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger (DGKP) liegt das Bruttomonatsgehalt im Jahr 2026 je nach Arbeitgeber, Kollektivvertrag und praktischer Berufserfahrung meist zwischen 2.900 und 4.100 Euro. Wer frisch nach der Ausbildung in den Beruf einsteigt, kann in der Regel mit einem Einstiegsgehalt von rund 2.900 bis 3.100 Euro brutto pro Monat rechnen. Die genaue Summe richtet sich dabei nach dem jeweiligen Gehaltsschema des Trägers.

14 Gehalte und die Jahressumme

In Österreich wird das Einkommen üblicherweise 14-mal im Jahr ausbezahlt, da Urlaubs- und Weihnachtsgeld als 13. und 14. Monatsgehalt hinzukommen. Daraus ergibt sich für diplomierte Pflegekräfte ein durchschnittliches Jahresbruttogehalt von rund 43.000 bis 46.000 Euro im Grundgehalt. Bei einem monatlichen Einstiegs- oder Basiswert von 3.000 Euro brutto beläuft sich das Jahresgehalt ohne Zusatzleistungen auf 42.000 Euro. Erreicht das Grundgehalt mit fortgeschrittener Dienstzeit 4.000 Euro brutto, kommt man im Jahr auf 56.000 Euro brutto.

Zulagen steigern das Einkommen

Mit wachsender Berufserfahrung steigt auch der Grundgehaltssatz – Beträge von über 3.400 bis 4.000 Euro brutto monatlich sind im Laufe der Karriere absolut realistisch. Besonders bei öffentlichen Trägern und den Landesgesundheitsagenturen fallen die Grundgehälter oft vergleichsweise hoch aus. Da Pflegekräfte selten einen reinen Bürojob von Montag bis Freitag ausüben, erhöhen zusätzliche Vergütungen den Auszahlungsbetrag oft spürbar. Für Nachtdienste, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie spezielle Turnusdienste werden Extra-Zulagen gewährt, die das tatsächliche Monatseinkommen deutlich über den Basistarif heben.

Gehaltsunterschiede in der Pflegeassistenz

Neben dem diplomierten Dienst bilden Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten sowie Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten eine wesentliche Stütze der medizinischen Versorgung. Die Vergütung dieser Berufsgruppen liegt strukturell unter der des diplomierten Personals. Auch hier bestimmen die konkrete Ausbildung, der jeweilige Kollektivvertrag, die Berufsjahre und die geleisteten Sonderdienste über die schlussendliche Höhe des Verdienstes.

Die Gehaltsstruktur im österreichischen Pflegewesen weist eine breite Spanne auf. Berufseinsteiger starten bei rund 2.900 Euro brutto, während erfahrene Fachkräfte inklusive Zulagen für Nacht- und Wochenenddienste deutlich höhere Monatsbezüge erzielen. Der Arbeitgeber, die Dienstform und die Zusatzschichten bleiben die entscheidenden Faktoren für das tatsächliche Jahreseinkommen.

Quelle“heute.at“

Gute Pflege braucht faire Löhne.

Von admin

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