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In Wien sorgt das Parken in Kurzparkzonen weiterhin für Unsicherheit und Regelverstöße.

Das zeigt eine repräsentative Umfrage der neuen Parking-App „Parkster“, für die 500 Wienerinnen und Wiener ab 18 Jahren befragt wurden.

Der Erhebung zufolge parken 80 Prozent der Hauptstädter regelmäßig in Kurzparkzonen. Die geltenden Bestimmungen sind jedoch vielen unklar: 30 Prozent wissen stellenweise nicht, ob das Parken an einer bestimmten Position überhaupt gestattet ist. Zudem zeigen sich 28 Prozent unsicher bezüglich der Zeiten, in denen ein Parkschein benötigt wird.

Risiko beim Parken und Strafen

Die Unsicherheit schlägt sich auch in der Praxis nieder. 62 Prozent der Befragten gaben an, bereits einmal bewusst ohne Parkschein in einer Kurzparkzone gestanden zu haben. Dementsprechend hoch ist die Quote an Verwarnungen: Drei von vier Autolenkern haben bereits zumindest einmal eine Strafe erhalten. Auch das rechtzeitige Nachlösen bereitet Probleme, da jeder Vierte angab, regelmäßig nicht pünktlich einen neuen Schein zu lösen.

Wunsch nach längerer Parkdauer

Große Unzufriedenheit herrscht bezüglich der maximalen Gültigkeitsdauer der Parkscheine. Laut den Umfrageergebnissen sprechen sich 53 Prozent der Befragten für längere Parkzeiten aus. Mehr als die Hälfte – konkret 51 Prozent – wünscht sich sogar einen Ganztages-Parkschein.

Weiterhin verbreitet ist der klassische Papierparkschein: Obwohl 74 Prozent ihre Parkscheine mittlerweile per App beziehen, greifen 47 Prozent weiterhin auf die Papiervariante zurück.

Unterstützung erhoffen sich viele Fahrer von der Technik. So wünschen sich 47 Prozent eine automatische Erinnerungsfunktion vor dem Ablauf des Parkscheins. Zudem gaben 35 Prozent an, dass sie gerne eine einheitliche Parking-App nutzen würden, die städteübergreifend funktioniert.

Quelle“heute.at“

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Von admin

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