Ein angesagtes Wiener Kaffeehaus statt der traditionellen Parteizentrale. Philip Kucher und Eva-Maria Holzleitner präsentierten sich bei ihrem ersten gemeinsamen Medienauftritt in entspannter Atmosphäre.

Ohne rote Logos und starres Podium verpflichtete sich das geschäftsführende Führungsduo der Sozialdemokratie dazu, die langjährigen internen Personaldebatten endgültig zu beenden.

Übergangslösung bis zum Parteitag 2027

Sowohl Kucher als auch Holzleitner stellten klar, dass sie die Leitung der Partei lediglich vorübergehend ausüben. Für das erste Quartal 2027 ist ein Parteitag angesetzt, auf dem eine endgültige Entscheidung über den Vorsitz fallen soll. Das Führungsduo wünscht sich dafür Geschlossenheit und möglichst nur eine Kandidatur. Sollten mehrere Bewerber antreten, sieht das aktuelle Statut eine Befragung der Mitglieder vor.

Einbindung prominenter Kräfte

Die künftige Rolle von Finanzminister Markus Marterbauer, der sich derzeit wegen einer Krebserkrankung einer Chemotherapie unterzieht, sowie die Aufgaben von Andreas Babler bleiben vorerst offen. Marterbauer hat zugesagt, ab Jahresbeginn das Vizekanzleramt zu übernehmen. Neben Wiens Bürgermeister Michael Ludwig wollen die neuen Parteichefs weitere prominente Persönlichkeiten wie Hans Peter Doskozil, Christian Kern und Gerhard Zeiler aktiv in den Neuorientierungsprozess einbinden.

Mit dem betont harmonischen Auftritt schlägt die SPÖ einen neuen Kurs ein und setzt auf geschlossenes Auftreten nach außen.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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