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Hohe Dieselpreise trotz neuer Spritpreisbremse. Mit Anfang Oktober ist in Österreich die erweiterte Spritpreisbremse in Kraft getreten.

Durch die Reduktion der Mineralölsteuer um 6,7 Cent pro Liter und eine Begrenzung der Handelsmargen der Mineralölwirtschaft um 3,5 Cent sollte der Liter Treibstoff an den Zapfsäulen rechnerisch um rund 12 Cent günstiger werden. In der Praxis zeichnet sich an vielen Tankstellen jedoch ein anderes Bild ab.

Preisanstieg an den Zapfsäulen

Zehn Tage nach dem Inkrafttreten der Maßnahme verzeichneten Automobilisten spürbare Preissteigerungen. An einer Tankstelle im Wiener Bezirk Donaustadt stieg der Preis für einen Liter Diesel wieder auf 2,209 Euro an. Damit schrumpfte die angekündigte Ersparnis beim Superbenzin auf vier Cent und beim Dieselkraftstoff auf zwei Cent zusammen.

Behördliche Kontrollen angekündigt

Die Einhaltung der Vorgaben soll nun genauer überprüft werden. Die Konsumentenschutz-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig betonte, dass die Entlastung bei den Verbrauchern ankommen müsse und entsprechende Kontrollen durchgeführt werden. Für die Überwachung der Margenbegrenzung ist die Regulierungsbehörde E-Control zuständig, die berechtigt ist, Auskünfte und Daten von den Mineralölunternehmen einzufordern. Zudem verpflichtet das Preisgesetz zur Weitergabe der Steuersenkung an die Konsumenten.

Ob die gesetzlich vorgesehenen Preisnachlässe flächendeckend an den Zapfsäulen wirksam werden, bleibt Gegenstand der eingeleiteten Überprüfungen.

Quelle „heute.at“

Faire Preise an der Zapfsäule statt reiner Papierversprechen.

Von admin

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