Die Einigung der Bundesregierung auf ein sogenanntes Zukunftsdepot stößt in den sozialen Netzwerken auf erhebliche Kritik.

Bundeskanzler Christian Stocker bezeichnete das Modell aus einem staatlichen Startkapital von 500 Euro für Neugeborene und steuerbegünstigten Ansparmöglichkeiten als Meilenstein für die Vorsorge. Auf Facebook äußerten zahlreiche Nutzer jedoch Unverständnis.

Besonders infragestellt wird die Umsetzbarkeit zusätzlicher Einzahlungen. Das Konzept sieht vor, dass Eltern oder Verwandte jährlich bis zu 5.000 Euro steuerbegünstigt am Kapitalmarkt für das Kind anlegen können. Angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten verweisen viele Kommentatoren darauf, dass zahlreichen Familien das Geld für solche Rücklagen fehlt. Auch die Volkshilfe Österreich warnte vor einer Verstärkung der sozialen Ungleichheit, da einkommensstarke Haushalte deutlich stärker von den steuerlichen Vorteilen profitieren könnten.

Das Zukunftsdepot soll ab dem Jahr 2027 eingeführt werden. Der staatliche Startbonus ist ausschließlich für Kinder vorgesehen, die ab diesem Zeitpunkt geboren werden. Die Veranlagung bleibt bis zum 18. Geburtstag des Kindes gebunden, wobei Erträge vom Markterfolg abhängen und nicht garantiert sind.

Quelle „heute.at“

Vorsorgemodelle spalten die Meinungen der Bevölkerung.

Von admin

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