In den frühen Morgenstunden des Sonntags verwandelte sich das Ende einer Veranstaltung in Buch in Tirol in einen Schauplatz für Gewalt und polizeiliches Einschreiten.

Ein 39-jähriger Einheimischer verlor völlig die Beherrschung und hinterließ zwei Verletzte sowie einen Einsatz für die Exekutive.

Gewaltsamer Ausbruch gegen Gäste

Gegen 03:20 Uhr kam es nach Abschluss der Feierlichkeiten zu dem folgenschweren Zwischenfall. Laut Polizeibericht schob der 39-jährige Österreicher zunächst eine 22-jährige Frau mit massiver körperlicher Gewalt beiseite. Unmittelbar darauf richtete sich seine Aggression gegen einen 16-jährigen Jugendlichen, dem er mit der Faust mitten ins Gesicht schlug. Das Sicherheitspersonal der Veranstaltung reagierte geistesgegenwärtig, fixierte den tobenden Mann und verwies ihn des Geländes.

Verbotene Waffen im Spiel

Als die alarmierten Beamten der Polizei eintrafen, zeigte sich das volle Ausmaß der Brisanz. Der Angreifer ist bei den Behörden kein Unbekannter: Gegen den Mann besteht bereits ein aufrechtes Waffenverbot. Dennoch führte er gefährliche Gegenstände mit sich. Auf Aufforderung der Polizisten händigte er schließlich einen Schlagring sowie ein Klappmesser aus. Beide Gegenstände wurden sichergestellt.

Randale und Sachbeschädigung

Auch im Beisein der Gesetzeshüter beruhigte sich der alkoholisierte Tiroler nicht. Er verhielt sich während der gesamten Amtshandlung äußerst unkooperativ. Seinen Frust ließ er schließlich an der öffentlichen Infrastruktur aus, indem er einen Leitpflock am Straßenrand durch einen gezielten Fußtritt schwer beschädigte.

Verletzte ins Krankenhaus Schwaz

Die beiden Opfer des Angriffs kamen nicht glimpflich davon. Die 22-jährige Frau und der 16-jährige Jugendliche erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurden beide zur weiteren medizinischen Abklärung und Behandlung in das Bezirkskrankenhaus Schwaz eingeliefert.

Rechtliche Konsequenzen folgen

Für den 39-Jährigen hat die Nacht ein juristisches Nachspiel. Er wird nicht nur wegen der Körperverletzung und der Sachbeschädigung belangt, sondern muss sich auch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Die entsprechenden Anzeigen werden bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck eingebracht.

Ein Abend, der friedlich enden sollte, eskalierte durch die Unbeherrschtheit eines polizeibekannten Mannes. Das schnelle Eingreifen des Sicherheitsdienstes verhinderte vermutlich noch Schlimmeres, dennoch bleibt die Bilanz mit zwei Verletzten und sichergestellten Waffen erschreckend.

Quelle“heute.at“

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Von admin

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