Ulrike Königsberger-Ludwig © Sozialministerium/​Roland Ferrigato
Die Bundesregierung setzt ein massives Zeichen gegen die Teuerung.

Im Ministerrat wurde am Mittwoch der Beschluss gefasst, die Umsatzsteuer auf zahlreiche Grundnahrungsmittel dauerhaft zu senken. Ab dem 1. Juli 2026 greift der neue Steuersatz von 4,9 Prozent für zentrale Produkte des täglichen Bedarfs.

Gezielte Hilfe für Haushalte

Das erklärte Ziel dieser Maßnahme ist die spürbare finanzielle Entlastung der österreichischen Haushalte. Staatssekretärin für Konsumentenschutz Ulrike Königsberger-Ludwig betont, dass man damit Produkte fokussiert, die von allen Bürgern regelmäßig konsumiert werden. Die Senkung fügt sich in das Gesamtkonzept der Regierung ein, das bereits Entlastungen in den Bereichen Energie und Wohnen vorsah. Laut Ministerrat ist die Maßnahme vollständig gegenfinanziert und soll gleichzeitig den wirtschaftlichen Aufschwung stützen.

Die neuen Preissenkungen im Überblick

Um die Transparenz für Konsumenten zu erhöhen, hat die Regierung die betroffenen Warengruppen klar definiert. In der folgenden Übersicht sehen Sie, welche Produkte ab Sommer 2026 mit dem reduzierten Steuersatz von 4,9 Prozent belegt werden:

WarengruppeEnthaltene Produkte (Beispiele)
Milch & EierTierische Milch (auch laktosefrei), Butter, Joghurt, frische Hühnereier
GemüseErdäpfel, Paradeiser, Zwiebeln, Kohl, Salate, Karotten, Gurken, Kürbis
TiefkühlkostGefrorenes Gemüse wie Erbsen und Spinat
ObstÄpfel, Birnen, Quitten, Marillen, Kirschen, Pfirsiche, Zwetschken
GetreideReis, Weizenmehl, Weizengrieß, Nudeln (ungefüllt)
BackwarenBrot und Gebäck (inklusive glutenfreier Produkte)
GewürzeSpeisesalz
Fokus auf regionale Erzeugung

Ein wesentlicher Aspekt der Reform ist die Herkunft der Waren. Der Großteil der gelisteten Produkte wird direkt in Österreich hergestellt und verarbeitet. Damit schlägt die Regierung zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Haushalte sparen beim täglichen Einkauf bares Geld, während gleichzeitig die heimische Landwirtschaft durch eine stabilere Nachfrage gestärkt wird.

Statements zur Reform

Ulrike Königsberger-Ludwig sieht in der Senkung der Mehrwertsteuer ein wichtiges Signal der Zuversicht. Die Reduktion auf diese Grundnahrungsmittel sei ein gezielter Schritt zur Dämpfung der Inflation. „Wir setzen damit einen weiteren Baustein für eine nachhaltige Entlastung der Menschen in unserem Land“, so die Staatssekretärin.

Mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf 4,9 Prozent reagiert die Politik auf den anhaltenden Preisdruck im Supermarkt. Die Auswahl der Produkte zeigt eine klare Linie: Gefördert wird der tägliche Grundbedarf, wobei ein starker Fokus auf Regionalität und gesunde Basislebensmittel gelegt wurde. Für die Österreicher bedeutet dies eine dauerhafte Senkung der Lebenshaltungskosten ab Mitte 2026.

Quelle“heute.at“

Österreich kauft auf – weniger Steuer für mehr Leben.

Von admin

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