Tragische Szenen spielten sich am späten Montagabend im Tiroler Oberland ab. Was als gewöhnliche Fahrt auf der Reschenstraße begann, endete für zwei junge Männer in einer Katastrophe.

Ein folgenschwerer Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer schweren Zugmaschine forderte zwei Menschenleben und hinterließ ein Trümmerfeld auf der B180.

Verhängnisvolle Kurve auf der Reschenstraße

Gegen 21.00 Uhr war ein 17-jähriger Österreicher mit seinem Wagen auf der B180 in Fahrtrichtung Landeck unterwegs. Begleitet wurde er von seinem 18-jährigen Freund, der auf dem Beifahrersitz Platz genommen hatte. Zur selben Zeit steuerte ein 50-jähriger Einheimischer seine Zugmaschine in die entgegengesetzte Richtung. Am Ende einer langgezogenen Linkskurve nahm das Schicksal seinen Lauf: Der Wagen des 17-jährigen geriet aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern.

Gewaltiger Aufprall auf der Gegenfahrbahn

Die Dynamik des Fahrzeugs war nicht mehr zu stoppen. Der Pkw brach seitlich aus und rutschte unkontrolliert auf die Fahrspur des entgegenkommenden Lastwagens. Der 50-jährige Lkw-Lenker hatte keine Chance mehr, rechtzeitig auszuweichen oder zu bremsen. Die Wucht des Aufpralls war so massiv, dass sich das Auto um 180 Grad um die eigene Achse drehte, bevor es schwer beschädigt am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand kam.

Verzweifelter Kampf der Rettungskräfte

Unmittelbar nach dem Kollisionsgeräusch eilten Ersthelfer herbei, um den beiden jungen Männern beizustehen. Kurze Zeit später traf ein Notarztteam ein. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen kam für den 17-jährigen Fahrer und seinen 18-jährigen Beifahrer jede Hilfe zu spät. Beide erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken und Sachschaden davon, während am Pkw Totalschaden entstand.

Großeinsatz der Tiroler Blaulichtorganisationen

Die Unfallstelle glich einem Schlachtfeld, was einen massiven Einsatz der Rettungskräfte erforderte. Insgesamt 52 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Prutz und Faggen rückten aus, um die Bergung zu unterstützen und die Unfallstelle abzusichern. Neun Rettungssanitäter sowie sechs Polizeistreifen waren bis tief in die Nacht vor Ort. Die B180 blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten zwischen 21.00 Uhr und 00.30 Uhr komplett gesperrt.

Dieser tragische Vorfall im Tiroler Oberland zeigt erneut, wie schnell sich das Schicksal auf unseren Straßen wenden kann. Zwei junge Leben wurden jäh aus der Welt gerissen, zurück bleiben trauernde Angehörige und eine betroffene Region. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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