Wien pulsiert an diesem Samstag, dem 24. Januar 2026, in einer beeindruckenden Vielfalt. Von den prunkvollen Sälen der Staatsoper bis hin zu den exklusiven Neueröffnungen im ersten Bezirk bietet die Bundeshauptstadt ein Programm, das Tradition und Moderne nahtlos verknüpft.
Wer heute in der Stadt unterwegs ist, findet eine Mischung aus hochkarätiger Kunst, cineastischen Highlights und einer Nachtruhe, die erst in den Morgenstunden beginnt.
Bühne frei für Mozart und Comedy
Klassik-Liebhaber zieht es heute Abend um 19:00 Uhr in die Wiener Staatsoper, wo Mozarts „Le nozze di Figaro“ aufgeführt wird. Ein zeitloses Werk, das besonders das Publikum ab 35 Jahren anspricht. Wer es moderner und vor allem humorvoller mag, ist in der Marx Halle richtig. Hier präsentiert die Comedienne Filiz Tasdan ihr scharfzüngiges Programm „Super Plus“ und bedient damit treffsicher die Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen.
Das Theater an der Wien setzt auf Interaktion: Nach Backstage-Führungen am Mittag lädt das Haus um 16:00 Uhr zum „Sing Along – Best of Operette“. Zeitgleich zeigt das Theater Drachengasse mit „FOOD, FRIEND OR FORCED LABOUR“ um 20:00 Uhr einen Stoff, der gezielt die junge Generation zwischen 16 und 25 Jahren zur Reflexion anregt.
Kunst-Highlights und süße Versuchungen
Ein besonderes Schmankerl bietet das Mozarthaus Vienna an diesem Wochenende mit einem „Open House“ anlässlich des Geburtstags des Genies. Wienerinnen und Wiener genießen hier freien Eintritt. Wer tiefer in die Epoche der Wiener Moderne eintauchen möchte, findet im Leopold Museum mit der Dauerstellung „Wien 1900“ den idealen Ort.
Für Fans zeitgenössischer Ästhetik ist die Albertina modern ein Pflichttermin, wo die Ausstellung „Kaws. Art & Comics“ als visueller Magnet fungiert. Grafik-Interessierte pilgern derweil ins MAK zu den „100 besten Plakaten“. Abseits der Museen lockt die Marx Halle tagsüber mit dem Schokoladefest 2026 – ein Event für alle Sinne, das die winterlichen Temperaturen vergessen lässt.
Film ab: Award-Season in den Wiener Kinos
Die Lichtspielhäuser stehen heute ganz im Zeichen der großen Preise. Im Gartenbaukino und Filmcasino läuft „Hamnet“ von Chloé Zhao, der Abräumer der diesjährigen Golden Globes. Nostalgiker kommen im Filmhaus Spittelberg auf ihre Kosten, wenn um 22:30 Uhr die Jubiläumsfassung von David Bowies „Labyrinth“ über die Leinwand flimmert.
Für das jüngere Publikum startete gestern „Die drei ??? – Todesinsel“, während das Lugner Kino mit „Povratak Žikine Dinastije“ gezielt Fans des Balkan-Kinos anspricht. Wer europäisches Kino auf höchstem Niveau bevorzugt, sollte sich den Gewinner des Europäischen Filmpreises, „Sentimental Value“, im Votiv Kino nicht entgehen lassen.
Party-Nacht zwischen Kult und Glamour
Wenn die Sonne untergeht, verwandelt sich Wien in ein Mekka für Nachtschwärmer. Das legendäre U4 lädt unter dem Motto „COZY TIME“ zu Feel-Good-Sounds, während am Hernalser Gürtel in der „Rock Cave“ im The Chamber Alternative-Beats der 90er regieren – und das bei freiem Eintritt.
Im Prater Dome sorgt das Event „SURREAL“ für EDM-Rausch, doch das eigentliche Highlight für die Style-Fraktion findet im ersten Bezirk statt: Das Grand Opening des „ELEYX Club“ mit dem Konzept „ELYSIUM“ verspricht Exklusivität und ein „Clean & Stylish“ Dresscode-Erlebnis. Wer es lieber sportlich mag, nutzt den Wiener Eistraum vor dem Rathaus für ein paar Runden auf dem Eis, bevor die Clubnacht beginnt.
Der 24. Januar 2026 zeigt Wien von seiner besten Seite: Ein Spagat zwischen dem historischen Erbe im Mozarthaus und der urbanen Zukunft im ELEYX Club. Ob Arthouse-Kino im Gartenbaukino oder das Schokoladefest in der Marx Halle – dieser Samstag bietet für jede Altersgruppe und jeden Geschmack das passende Erlebnis. Wien bleibt eben doch die Stadt, die niemals wirklich schläft, wenn man weiß, wo die Musik spielt.
Stadtleben auf höchstem Niveau.