Eine E-Mail im offiziellen Gewand der ASFINAG sorgt aktuell für helle Aufregung auf Österreichs Straßen. Kriminelle versuchen derzeit, mit einer perfiden Masche an das Geld von ahnungslosen Autofahrern zu gelangen.

Die Betrugswelle, die bereits zu zahlreichen Anfragen verunsicherter Kunden geführt hat, zielt direkt auf das Vertrauen in die offizielle Mautaufsicht ab.

Der Fall einer Unternehmerin aus dem Burgenland verdeutlicht das perfide Vorgehen der Täter. Die Frau erhielt eine Nachricht, die vorgab, vom Service-Center der ASFINAG-Mautaufsicht zu stammen. Der Inhalt: Eine automatisierte Routinekontrolle habe ergeben, dass für ihr Fahrzeug keine gültige Digitale Vignette im Zentralregister hinterlegt sei.

Schockmoment durch Strafandrohung

Um den Druck zu erhöhen, schrecken die Betrüger vor massiven Drohungen nicht zurück. In der Nachricht wurde der Unternehmerin bei Nichtbeachtung ein Verwaltungsstrafverfahren mit einer Geldbuße von bis zu 3.000 Euro in Aussicht gestellt.

Der verlockende Ausweg aus der Falle

Gleichzeitig präsentieren die Kriminellen eine scheinbar einfache Lösung, die potenzielle Opfer in Sicherheit wiegen soll. Auf dem sogenannten Kulanzweg werde eine 48-Stunden-Frist eingeräumt, um rückwirkend eine Zehn-Tagesvignette für lediglich 12,36 Euro zu erwerben. Wer über den in der Mail enthaltenen Link zahle, dem wurde die Tilgung der vermeintlichen Ersatzmautforderung von 120 Euro versprochen.

ASFINAG schlägt Alarm

Bevor die betroffene Unternehmerin jedoch auf die Forderungen einging, kontaktierte sie direkt die ASFINAG. Dort war die Betrugswelle bereits bestens bekannt. Andreas Steindl, der ASFINAG-Sprecher für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, bestätigt, dass das Unternehmen bereits technische Maßnahmen ergreift, um die in den Mails enthaltenen Links aktiv zu bekämpfen.

Klare Sicherheitshinweise der Experten

Die ASFINAG appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer: Wer eine solche E-Mail erhält, sollte unter keinen Umständen Links anklicken oder persönliche Daten preisgeben. Ein entscheidender Hinweis auf den Betrug ist zudem die genannte Summe, da diese nicht den offiziellen Abläufen und Gebührenstrukturen der ASFINAG entspricht. Zudem entlarvt meist ein genauer Blick auf die Absender-Adresse, dass es sich um Kriminelle und nicht um das offizielle Unternehmen handelt.

Die gefälschten Nachrichten sind zwar täuschend echt gestaltet, doch ein Klick auf die manipulierten Links kann für Betroffene schnell zu einem teuren finanziellen Verlust führen. Vorsicht und ein kritischer Blick auf den Absender bleiben der beste Schutz gegen diese Vignetten-Falle.

Quelle „heute.at“

Sicher auf Österreichs Autobahnen: Augen auf bei jeder E-Mail!

Von admin

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