Am Mittwochfrüh kam es im oststeirischen Vorau zu einem dramatischen Verkehrsunfall, der für einen Motorradfahrer im Krankenhaus endete. Der Mann erlitt bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen.
Schrecksekunde im Berufsverkehr
Der Unfall ereignete sich mitten im morgendlichen Pendlerverkehr gegen 6:45 Uhr. Ein 53-jähriger Motorradlenker war auf der Landesstraße L405, der Vorauerstraße, unterwegs. Aus Richtung Rohrbach kommend, steuerte er seine Maschine in Fahrtrichtung Vorau, als das Schicksal auf halber Strecke zuschlug.
Scherbengericht in der Rechtskurve
Im Bereich einer unübersichtlichen Rechtskurve verlor der Biker aus bislang völlig ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Zweirad. Das Motorrad geriet auf die Gegenfahrbahn. Genau in diesem Moment kam ihm ein Auto entgegen. Am Steuer des Wagens saß eine 37-jährige Frau, die ebenfalls im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wohnhaft ist. Sie hatte keine Chance mehr auszuweichen, woraufhin es zum heftigen Frontalzusammenstoß kam.
Rettungsflug ins Landeskrankenhaus
Während die Autofahrerin den Unfall körperlich unverletzt überstand, zog sich der 53-Jährige schwerste Verletzungen zu. Die Rettungskräfte forderten sofort Luftunterstützung an. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde der lebensgefährlich verletzte Mann mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 16 direkt in das Landeskrankenhaus Graz geflogen.
Stundenlange Sperre der L405
Die Wucht des Aufpralls hinterließ ein Trümmerfeld, weshalb die Landesstraße im betroffenen Bereich für mehrere Stunden komplett für den Verkehr gesperrt werden musste. Erst gegen 9:30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Neben der Bundespolizei und dem Roten Kreuz stand auch die Freiwillige Feuerwehr Vorau im intensiven Bergungseinsatz.
Dieser schwere Unfall im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld führt uns schmerzhaft vor Augen, wie schnell eine gewohnte Fahrt am Morgen in einer Tragödie enden kann. Die genauen Umstände, warum der Motorradlenker in der Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet, sind nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Dem Verunfallten ist zu wünschen, dass sich sein Zustand in der Grazer Klinik bald stabilisiert.
Quelle „heute.at“
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