Ein Verbrechen erschüttert die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. In den Nachmittagsstunden des Donnerstags kam es in einer Wohnung im zentralen Stadtteil Wilten zu einer blutigen Auseinandersetzung, die für ein Opfer beinahe tödlich endete. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Streit eskaliert in Wohnung
Gegen 16:00 Uhr am Donnerstag gerieten zwei Personen in einer Wohnung im Bereich der Speckbacherstraße in Streit. Die genauen Hintergründe des Konflikts sind noch völlig unklar. Fest steht jedoch, dass die Konfrontation zwischen den Beteiligten schnell an Intensität zunahm und schließlich völlig außer Kontrolle geriet.
Schwere Stichverletzungen
Im Verlauf des Handgemenges zückte einer der Beteiligten eine Waffe und fügte seinem Kontrahenten mehrere schwere Stichverletzungen zu. Das Opfer sackte schwer getroffen zusammen. Nach der Tat ergriff der Angreifer sofort die Flucht und verschwand unerkannt in den Straßen von Innsbruck-Wilten. Das schwer verletzte Opfer wurde nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Nach offiziellen Angaben besteht akute Lebensgefahr.
Identitäten wirbeln Fragen auf
Der Fall stellt die Behörden vor Rätsel. Bislang konnte die Identität des Opfers noch nicht zweifelsfrei gesichert werden. Auch über den flüchtigen Täter liegen den Ermittlern des Landeskriminalamts Tirol, das die Ermittlungen noch am Abend übernommen hat, derzeit keine konkreten Anhaltspunkte vor.
Polizei bittet um Hinweise
Die Ermittler stehen unter Hochdruck und hoffen nun auf die Mithilfe der Bevölkerung. Personen, die am Donnerstagnachmittag im Bereich der Speckbacherstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Tirol unter der Telefonnummer +43 (0)59133/703333 entgegen.
Die Bluttat von Innsbruck zeigt einmal mehr, wie unvorhersehbar Kriminalität im städtischen Raum agiert. Solange die Identitäten von Opfer und Täter ungeklärt sind und der Angreifer frei herumläuft, bleibt die Lage in Tirols Landeshauptstadt extrem angespannt. Die kommenden Stunden der Ermittlungsarbeit werden entscheidend sein, um Licht ins Dunkel dieses mysteriösen Verbrechens zu bringen.
Quelle „heute.at“
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