Ein dramatischer Fall von extremer Geschwindigkeitsüberschreitung beschäftigt derzeit die Wiener Beamtinnen und Beamten.
Im Rahmen einer gezielten Schwerpunktaktion gegen Raser erwischte die Polizei am Abend des 17. August 2026 einen Autofahrer, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als das Dreifache überschritt.
Gefährliche Raserei auf der Leberstraße
Der Vorfall ereignete sich um Punkt 20:00 Uhr im 3. Wiener Gemeindebezirk. Ein Pkw-Lenker war auf der Leberstraße in Fahrtrichtung Landstraßer Hauptstraße unterwegs, als er in das Visier der Beamten geriet. Ein mobiles Radarmessfahrzeug der Landesverkehrsabteilung Wien, Fachbereich Geschwindigkeitsüberwachung, zeichnete den Wagen mit exakt 97 km/h auf. Erlaubt sind an dieser Stelle lediglich 30 km/h.
Polizei greift bei Kontrollen durch
Da Geschwindigkeitsübertretungen nach wie vor zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle zählen, setzt die Wiener Polizei auf regelmäßige und unangemeldete Kontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit. Der aktuelle Fall zeigt deutlich, wie notwendig diese Maßnahmen im Stadtgebiet sind.
Fahrverbot und Auto-Beschlagnahme drohen
Für den betroffenen Fahrzeuglenker hat die rasante Fahrt erhebliche Konsequenzen. Aufgrund der massiven Überschreitung um 67 km/h droht ihm nicht nur der unmittelbare Entzug der Lenkberechtigung. Nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen muss der Raser auch mit der Beschlagnahme seines Pkws rechnen.
Wer im Ortsgebiet die Geschwindigkeitsbeschränkungen derart drastisch missachtet, gefährdet nicht nur das eigene Leben, sondern auch das aller anderen Verkehrsteilnehmer. Die Wiener Polizei setzt mit rigorosen Maßnahmen ein klares Signal gegen Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr.
Quelle „LPD Wien“
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