Ein brutaler Zwischenfall hat am Dienstagabend im 20. Wiener Gemeindebezirk für einen Polizeieinsatz gesorgt.
Eine völlig entgleiste Frau richtete in der Vorgartenstraße erheblichen Sachschaden an und verletzte auf dem Weg ins Krankenhaus einen Beamten dienstunfähig.
Zerstörungswut in der Vorgartenstraße
Gegen 20:45 Uhr alarmierten Passanten die Einsatzkräfte in die Brigittenau. Eine stark alkoholisierte Frau randalierte mitten auf der Straße: Sie trat mit voller Wucht die Scheibe eines örtlichen Waschsalons ein und versuchte im Anschluss gewaltsam, die Türen mehrerer geparkter Fahrzeuge zu öffnen. Die alarmierten Polizisten trafen auf eine äußerst aggressive Frau, die sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Ein durchgeführter Alkotest ergab den extremen Wert von rund vier Promille.
Attacke im Rettungswagen
Aufgrund ihres kritischen Zustands und der massiven Alkoholisierung forderten die Beamten den Rettungsdienst an, um die Frau in ein Spital zu transportieren. Zur Sicherheit der Rettungskräfte begleitete ein Polizist den Transport im Rettungswagen. Doch während der Fahrt eskalierte die Situation erneut: Die Frau tobte im Fahrzeugraum und trat wiederholt mit voller Wucht gegen den Brust- und Beinbereich des begleitenden Polizeibeamten.
Beamter dienstunfähig
Der Polizist erlitt bei den Attacken so schwere Verletzungen, dass er seinen Dienst umgehend abbrechen musste. Die Randaliererin wurde unter medizinischer Aufsicht ins Krankenhaus gebracht, wo sie neben der medizinischen Versorgung auch mit den rechtlichen Konsequenzen ihres Ausrasters konfrontiert wird.
Der Vorfall in der Brigittenau zeigt erneut das immense Risiko, dem Einsatzkräfte im täglichen Dienst ausgesetzt sind. Selbst bei Routineeinsätzen oder medizinischen Transporten kann die Situation durch Alkohol und psychische Ausnahmezustände blitzschnell eskalieren. Dass ein Beamter nach einer Attacke im Rettungswagen seinen Dienst nicht fortsetzen konnte, unterstreicht die Notwendigkeit konsequenter rechtlicher Folgen für Gewalt gegen Polizeikräfte.
Quelle „LPD Wien“
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