Die Bundesregierung hat sich auf eine neue Spritpreisbremse geeinigt.

Nach kräftigen Preissteigerungen an den heimischen Zapfsäulen bringt die Maßnahme eine Entlastung von 12,2 Cent pro Liter. Sie fällt damit höher aus als frühere Modelle mit zehn sowie 1,9 Cent.

Starke Anstiege an den Zapfsäulen

Zuletzt kletterte Superbenzin an einzelnen Tankstellen über zwei Euro pro Liter, während Diesel auf 2,5 Euro zusteuerte. Als Ursachen gelten der Krieg im Iran, die Bedrohung und Blockade der Meerenge Bab al-Mandab im Roten Meer sowie Schäden an der Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien.

Zusammensetzung der Entlastung

Die Preissenkung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: 6,7 Cent entfallen auf die Senkung der Mineralölsteuer, weitere 3,5 Cent auf einen Eingriff in die Übergewinne der Konzerne. Nach Angaben von Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) sparen Pendler und Familien pro Tankfüllung etwa fünf Euro.

Geltungszeitraum im Herbst

Die Maßnahme der Dreier-Koalition, der ÖVP und NEOS vorerst ablehnend gegenüberstanden, soll im Oktober und November greifen. Seitens der Bundesregierung heißt es, der Kampf gegen die Inflation habe oberste Priorität.

„Die Eskalation im Nahen Osten und die damit verbundene Trumpflation haben wieder zu einem deutlichen Anstieg der Spritpreise geführt“, erklärte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Die Politik der Regierung solle dazu beitragen, dass die Menschen zukunftsfroh sein können. Ob sich die Lage auf den Märkten bis zum Ende des Geltungszeitraums beruhigt, bleibt abzuwarten.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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