Ein Routineeinsatz der Polizei im 10. Wiener Gemeindebezirk führte am Sonntagnachmittag zur Festnahme eines mutmaßlichen Drogenhändlers. Die Beamten griffen direkt im öffentlichen Raum zu, als der Übergabeakt im Gange war.

Zugriff der Straßenkriminalität

Gegen 16:00 Uhr beobachteten Einsatzkräfte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) das Geschehen am belebten Keplerplatz in Wien-Favoriten. Dabei überraschten die Polizisten einen 14-jährigen syrischen Staatsangehörigen auf frischer Tat, als dieser gerade 1,6 Gramm Marihuana an einen Abnehmer verkaufte.

Weitere Drogen und Bargeld sichergestellt

Direkt im Anschluss an den Zugriff führten die Beamten der EGS eine Personendurchsuchung bei dem Jugendlichen durch. Dabei entdeckten sie weitere 0,8 Gramm Marihuana sowie ein Bargeldguthaben von insgesamt 90 Euro, das mutmaßlich aus vorangegangenen Verkäufen stammte. Die Substanzen und das Geld wurden umgehend beschlagnahmt.

Konsequenzen und Überstellung

Gegen den 14-Jährigen verhängte die Polizei ein sofortiges Betretungsverbot für die ausgewiesene Schutzzone rund um den Keplerplatz. Über den weiteren Fortgang entschied die Staatsanwaltschaft Wien: Sie ordnete die Überstellung des Tatverdächtigen in eine Justizanstalt an.

Der Vorfall zeigt die anhaltende Präsenz und das konsequente Einschreiten der Spezialkräfte gegen die Straßenkriminalität in den Wiener Schutzzonen. Selbst minderjährige Tatverdächtige müssen bei Drogenhandeln im öffentlichen Raum mit raschen und spürbaren rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Quelle „LPD Wien“

AustriaAktuell – Immer nah am Geschehen.

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert