Ein nächtlicher Rasereinsatz im Pinzgau endete für eine Autofahrerin mit mehreren Anzeigen und dem Verlust ihrer Lenkerberechtigung.
Auf der Pinzgauer Bundesstraße (B311) fiel eine 42-jährige Frau am Samstagabend durch eine massiv überhöhte Geschwindigkeit auf. Die Beamtinnen und Beamten maßen das Fahrzeug zwischen Maishofen und dem Gewerbegebiet Harham im Bezirk Zell am See mit 181 km/h. Erlaubt ist auf diesem Streckenabschnitt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Fluchtversuch über Nebenstraßen
Als die Polizei versuchte, das Auto anzuhalten, ignorierte die Lenkerin sämtliche Anhaltesignale. Weder Blaulicht noch Folgetonhorn brachten die Frau zum Anhalten. Stattdessen versuchte sie, die Einsatzkräfte über kleine Nebenstraßen im Ortsgebiet von Maishofen abzuschütteln. Um einer Kontrolle zu entgehen, stellte sie ihren Pkw schließlich hinter einem Gebäude auf einem Feld ab und versuchte das Fahrzeug dort zu verstecken. Die Exekutive konnte die Frau jedoch nach kurzer Zeit ausfindig machen und kontrollieren.
Alkoholisierung und Konsequenzen
Bei der anschließenden Amtshandlung stellte sich heraus, dass die Autofahrerin nicht nur viel zu schnell unterwegs war, sondern auch unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von 0,76 Promille Blutalkohol. Die Polizisten nahmen der 42-Jährigen den Führerschein vorläufig ab und untersagten ihr die Weiterfahrt. Zudem wurde der Pkw beschlagnahmt.
Verantwortungsloses Verhalten im Straßenverkehr gefährdet Leben und zieht unnachsichtige rechtliche Konsequenzen nach sich.
Quelle „heute.at“
Tempo runter, Leben schützen.
