Nach einer Überdosis im Juli 2026 ermittelte die Polizei in Linz wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Fentanyl-Pflastern.

Insgesamt wurden vier Personen festgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass rund 1.000 Pflaster weitergegeben und gewinnbringend verkauft worden sein sollen.

Ermittlungen nach Überdosis

Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Überdosis eines 29-jährigen Linzers im Juli 2026. In der Folge nahm die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Fentanyl-Pflastern auf.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen über einen längeren Zeitraum Fentanyl-Pflaster, die auf Grundlage ärztlicher Verordnungen bezogen worden waren, an andere Personen weitergegeben und anschließend gewinnbringend verkauft worden sein.

Vier Personen festgenommen

Im Zuge der Ermittlungen gerieten mehrere Personen aus dem familiären Umfeld eines Hauptverdächtigen sowie weitere Beteiligte ins Visier der Behörden.

Bei den Festgenommenen handelt es sich laut Landespolizeidirektion Oberösterreich um den 29-jährigen Linzer, einen 38-jährigen Rumänen aus Linz sowie dessen 54-jährige Mutter und seine 62-jährige Tante.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, insgesamt 1.000 Fentanyl-Pflaster in Umlauf gebracht zu haben. Die Ermittlungen sollen den Verdacht des unerlaubten Handels über einen längeren Zeitraum erhärtet haben.

Die Landespolizeidirektion Oberösterreich veröffentlichte die Presseaussendung am 13. Oktober 2026. Die Vorwürfe gegen die Beschuldigten sind damit noch nicht als erwiesen anzusehen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle „LPD Oberösterreich“

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Von admin

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