FPÖ-Chef Herbert Kickl hat die Warnungen der ÖVP vor gewaltsamen Zuständen wie in Frankreich scharf zurückgewiesen.
Auslöser der politischen Debatte sind Vorfälle von Krawallen und Plünderungen im französischen Bundesgebiet sowie angekündigte Protestaktionen in Österreich.
ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker warnte im Vorfeld geplanter Kundgebungen vor einer Eskalation und betonte, dass die Polizei für einen friedlichen Verlauf sorgen werde. Auch Altkanzler Sebastian Kurz verwies auf Risiken durch Zuwanderung und extremistischen Strömungen.
FPÖ-Chef Kickl bezeichnete diese Äußerungen in einem Sozialen-Medien-Beitrag als unerträglich. Er warf der ÖVP vor, gemeinsam mit linken Kräften über Jahre hinweg für die derzeitige Zuwanderungslage verantwortlich zu sein. Die Volkspartei habe die Folgen der Massenmigration zugelassen und kritisiere nun die eigenen Ergebnisse. Zudem stieß sich der Freiheitliche an der Einstufung seiner Partei als rechtsextrem im Zusammenhang mit der von der FPÖ geforderten Remigration.
Die politische Auseinandersetzung verdeutlicht die tiefen Gräben in der österreichischen Debatte über Migration und innere Sicherheit.
Quelle „heute.at“
Klartext für Österreich.