Während die Halloween-Nacht auf den Straßen in Österreich vergleichsweise ruhig verlief, stellte sich die Situation im europäischen Ausland völlig anders dar.
Vor allem in Deutschland und Frankreich kam es in mehreren Städten zu massiven Ausschreitungen. Auch in Wien hatten sich vorsorglich mehrere Geschäfte mit Holzplatten verbarrikadiert und die Polizei zeigte verstärkte Präsenz, um auf angekündigte Proteste vorbereitet zu sein. Zu schweren Krawallen wie in anderen Metropolen kam es hierzulande jedoch nicht.
Eskalation in Deutschland und Frankreich
Ganz anders präsentierte sich das Bild im benachbarten Ausland. In Frankfurt flogen Steine sowie Feuerwerkskörper auf Einsatzkräfte der Polizei, während in der Innenstadt Versuche unternommen wurden, Geschäfte zu plündern. Ähnliche Szenen spielten sich in Köln ab, wo Polizeibeamte im Bereich des Doms mit Böllern und Flaschen beworfen wurden.
Noch heftiger fielen die Krawalle in Frankreich aus. In Paris prägten Explosionen von Pyrotechnik das Stadtbild, wobei Einsatzkräfte von den Flammen eines Molotowcocktails getroffen wurden. Auch aus Rennes und Toulouse wurden gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Ordnungshütern gemeldet.
FPÖ-Chef sieht politische Versäumnisse
Auf die Ereignisse reagierte nun FPÖ-Obmann Herbert Kickl mit deutlichen Worten via Facebook. Er sprach von purer Zerstörungswut, angezündeten Barrikaden, brennenden Geschäften und Angriffe auf Exekutivbeamte, die zu Freiwild erklärt worden seien. Nach Ansicht des Freiheitlichen gehen diese Taten von radikalen Gruppen aus dem Migrantenmilieu sowie gezielt agierenden linksextremen Akteuren aus.
Kickl führte die Ausschreitungen auf ein politisches Versäumnis der vergangenen Jahre zurück, in denen man diese Entwicklungen ignoriert habe. Wenn nicht rasch ein Systemwechsel vollzogen werde, drohten derartige Vorfälle nach Auffassung des FPÖ-Chefs zur dauerhaften Gewohnheit auf europäischen Straßen zu werden.
Quelle“heute.at“
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