Gallex Wien / pixabay
Ein 34-Jähriger soll in Wien-Wieden Fahrgäste eines Busses bedroht und anschließend eine Haltestellenscheibe beschädigt haben. Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest.
Vorfall in der Linie 13A

Am 30. Oktober gegen 13.30 Uhr soll ein Mann in einem Bus der Linie 13A lautstark herumgeschrien haben. Laut Zeugenaussagen riss er plötzlich den befestigten Notfallhammer aus seiner Halterung und bedrohte damit mehrere Fahrgäste.

Bei der Haltestelle in der Mommsengasse stieg der Mann aus dem Bus aus. Anschließend soll er mit dem Notfallhammer die Glasscheibe der Haltestelle beschädigt haben, bevor er flüchtete.

Polizei nahm Verdächtigen fest

Der Busfahrer und mehrere Fahrgäste konnten den alarmierten Polizisten eine genaue Fluchtrichtung sowie eine Personenbeschreibung geben. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Wien flüchtete der Unbekannte in ein Mehrparteienhaus in einer nahegelegenen Gasse.

Dort konnten die Beamten den 34-jährigen österreichischen Staatsbürger im obersten Stockwerk am Gang anhalten. Er wies mehrere Schnittverletzungen an den Händen auf.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Der Rettungsdienst versorgte ihn und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Nach seiner Einvernahme wurde der 34-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt. Der Notfallhammer wurde im Bereich der beschädigten Bushaltestelle gefunden.

Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit dem Verdacht der gefährlichen Drohung und der schweren Sachbeschädigung. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle „LPD Wien“

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Von admin

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