Österreichs Autofahrer greifen an den Zapfsäulen tief in die Tasche, während die internationalen Mineralölkonzerne kräftige Gewinne einfahren.

Wie aktuelle Auswertungen zeigen, liegt die Marge der Ölkonzerne beim Verkauf von Treibstoff hierzulande auf einem bemerkenswert hohen Niveau. Trotz schwankender Rohölpreise an den Weltmärkten wird die Preissenkung an den heimischen Tankstellen oft nur verzögert oder unvollständig an die Konsumenten weitergegeben.

Deutliche Kluft zwischen Rohölpreis und Tankstellenpreis

In den vergangenen Monaten zeigte sich immer wieder ein ähnliches Bild: Sinkende Rohölpreise führten keineswegs im gleichen Ausmaß zu günstigeren Preisen an der Zapfsäule. Vielmehr nutzten die Tankstellenbetreiber und Ölkonzerne den Spielraum, um ihre eigenen Einnahmen pro Liter Treibstoff deutlich auszuweiten. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Differenz zwischen dem Rohölpreis und dem Endverbraucherpreis spürbar gewachsen ist.

Diese Entwicklung belastet nicht nur die Geldbörsen der Autofahrer, sondern treibt auch die allgemeine Teuerung weiter an, da höhere Transportkosten schlussendlich die Preise vieler Alltagsgüter beeinflussen.

Die hohen Aufschläge an den heimischen Zapfsäulen verdeutlichen, dass die Preisgestaltung der Mineralölkonzerne weiterhin eine erhebliche Belastung für die Konsumenten darstellt und die Diskussion um faire Spritpreise in Österreich bestehen bleibt.

Quelle „heute.at“

Transparenz an der Zapfsäule schützt die Geldbörse der Österreichinnen und Österreicher.

Von admin

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