Beim Arbeitsmarktservice ist es zu einem massiven Rechenfehler gekommen. Rund 250.000 Menschen haben im Zuge der steuerlichen Entlastungsmaßnahmen zu wenig Geld erhalten und bekommen nun eine Nachzahlung.

Die Betroffenen hatten im Jahr 2023 Leistungen wie Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen. Aufgrund einer technischen beziehungsweise programmtechnischen Panne wurden die Freigrenzen und Sonderzahlungen bei der Aliquotierung nicht korrekt berücksichtigt. Dies führte dazu, dass die betroffenen Personen bei der Veranlagung finanziell benachteiligt wurden.

Das Arbeitsmarktservice hat den Fehler mittlerweile eingestanden und arbeitet an der Abwicklung. Die betroffenen Personen müssen laut den Angaben selbst nicht aktiv werden. Die Korrektur erfolgt in den kommenden Wochen automatisch über die Finanzbehörden, sodass das zustehende Geld direkt auf den Konten der Empfänger landet.

Die Panne zeigt, wie anfällig komplexe digitale Verwaltungsprozesse sein können, besonders wenn verschiedene Institutionen wie das AMS und das Finanzministerium Daten digital abgleichen müssen. Für die rund eine Viertelmillion Menschen bedeutet die automatische Nachzahlung nun eine spürbare Entlastung nach monatelanger Ungewissheit.

Quelle“heute.at“

Fehler im System, aber rasche Entlastung für Betroffene.

Von admin

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