Am Samstagabend verwandelte sich die beschauliche Tannenberggasse in Schwaz in den Schauplatz einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Was als verbaler Streit begann, endete für zwei Männer im Krankenhaus und beschäftigt nun die Tiroler Kriminalpolizei.
Eskalation in der Tannenberggasse
Gegen 19:24 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Notruf ein. Gemeldet wurde ein massiver Raufhandel im Stadtgebiet von Schwaz. Aufgrund der unklaren Lage beorderte die Leitstelle umgehend mehrere Streifenwagen zum Einsatzort in der Tannenberggasse. Beim Eintreffen der Beamten bot sich ein Bild der Zerstörung, das die Intensität des vorangegangenen Konflikts erahnen ließ.
Trinkglas wurde zur gefährlichen Waffe
Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass ein 27-jähriger türkischer Staatsangehöriger und ein 34-jährigen Österreicher aneinandergeraten waren. Die Ursache für den Disput liegt bislang noch im Dunkeln. Im Zuge der tätlichen Auseinandersetzung griff einer der Kontrahenten zu einem Glas und schlug es seinem Gegenüber mit voller Wucht direkt ins Gesicht. Das Glas zersplitterte und hinterließ schwere Schnittwunden.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Die Polizeibeamten leisteten umgehend Erste Hilfe und forderten den Rettungsdienst an. Da beide Männer Verletzungen unbestimmten Grades davongetragen hatten – sowohl durch die Schnittwunden als auch durch die körperliche Einwirkung während der Rauferei – wurden sie nach der Erstversorgung vor Ort in das Bezirkskrankenhaus Schwaz eingeliefert.
Rechtliche Konsequenzen folgen
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Tathergang und dem Auslöser des Streits aufgenommen. Sobald alle Einvernahmen abgeschlossen und die ärztlichen Befunde ausgewertet sind, erfolgt die Anzeige an die Staatsanwaltschaft sowie die zuständigen Behörden. Den Beteiligten drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Körperverletzung.
Der Vorfall in Schwaz zeigt erneut, wie schnell alltägliche Streitigkeiten in gefährliche Gewalt umschlagen können, wenn Alltagsgegenstände als Waffen missbraucht werden. Die schnelle Präsenz der Exekutive konnte in diesem Fall eine weitere Eskalation verhindern.
Izvor „heute.at“
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