Kollision auf der Prager Straße
Mitten im Mittagsverkehr kam es am Mittwoch gegen 13:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall im 21. Wiener Gemeindebezirk.
Auf der Prager Straße prallten zwei Fahrzeuge mit solcher Wucht zusammen, dass die Szenerie eher an einen Actionfilm als an den Floridsdorfer Alltag erinnerte. Ein grauer DS-SUV und ein blauer Skoda waren die beteiligten Akteure dieses Vorfalls, der den Verkehr im Norden Wiens zeitweise komplett lahmlegte.
SUV kippt durch Aufprall um
Das markanteste Bild des Einsatzes war der graue SUV der Marke DS, der nach der Kollision auf der Beifahrerseite zum Liegen kam. In sozialen Netzwerken und unter Passanten kursierten schnell Spekulationen über die Unfallgeschwindigkeit. Fakt ist: Die physikalischen Hebelkräfte bei einem seitlichen Treffer können auch bei moderatem Tempo dazu führen, dass Fahrzeuge mit hohem Schwerpunkt wie SUVs instabil werden und kippen. Die Berufsfeuerwehr Wien musste schweres Gerät auffahren, um das Fahrzeug zu bergen.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Die Berufsrettung Wien war mit mehreren Teams vor Ort, um die Erstversorgung der Beteiligten sicherzustellen. Über die exakte Anzahl der Verletzten und die Schwere der Blessuren liegen derzeit noch keine abschließenden Berichte vor. Parallel dazu übernahm die Polizei Wien die Absicherung der Unfallstelle. Da die Wracks wichtige Fahrspuren und Gleiskörper blockierten, kam es zu erheblichen Verzögerungen im öffentlichen und privaten Verkehr.
Öffentlicher Verkehr blockiert
Besonders Pendler waren von dem Vorfall betroffen. Die beiden dort verkehrenden Straßenbahnlinien konnten ihren Betrieb für die Dauer der Bergungsarbeiten nicht aufrechterhalten. Die Berufsfeuerwehr Wien koordinierte den Abtransport der Wracks akribisch, um die Prager Straße so schnell wie möglich wieder für den Fließverkehr freizugeben. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang durch das Verkehrskommissariat dauern an.
Der Unfall in Floridsdorf zeigt erneut, wie schnell eine Alltagssituation im Stadtverkehr eskalieren kann. Während die technischen Fakten zur Fahrzeugbergung geklärt sind, bleibt die Schuldfrage Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Ein SUV auf der Seite ist ein spektakulärer Anblick, doch dank des schnellen Eingreifens der Wiener Einsatzkräfte konnte ein totales Verkehrschaos verhindert werden.
Quelle „heute.at“
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