In der stillen Heiligen Nacht kam es in Kitzbühel zu dramatischen Szenen. Ein Großbrand in der Josef-Pirchl-Straße hielt die Einsatzkräfte über Stunden in Atem und forderte den unermüdlichen Einsatz zahlreicher Freiwilliger Feuerwehren.
Alarmstunde um drei Uhr morgens

Gegen 3:00 Uhr riss der Alarm die Bewohner und Einsatzkräfte aus dem Schlaf. Ein kombiniertes Wohn- und Firmengebäude war in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Mannschaften bot sich ein erschreckendes Bild: Der Dachstuhl stand bereits in Vollbrand, meterhohe Flammen schlugen in den Nachthimmel und eine dichte Rauchsäule war kilometerweit über der Gamsstadt zu sehen.

Spektakuläre Rettungsaktion für Mensch und Tier

Im Fokus des Einsatzes stand sofort die Evakuierung des Gebäudes. Den mutigen Helfern gelang es, insgesamt sieben Personen rechtzeitig aus dem brennenden Objekt ins Freie zu bringen. Auch für die vierbeinigen Hausbewohner gab es ein Weihnachtswunder: Mehrere Hunde und Katzen konnten unbeschadet gerettet werden. Nach aktuellem Stand der Polizei gibt es glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen.

Über 100 Einsatzkräfte im Kampf gegen das Feuer

Die Dimension des Brandes erforderte ein massives Aufgebot an Kräften. Insgesamt 120 Mitglieder der Feuerwehren Kitzbühel, St. Johann in Tirol, Reith bei Kitzbühel und Aurach eilten zur Brandstelle. Durch den koordinierten Angriff von mehreren Seiten konnte ein Übergreifen der Flammen auf eng angrenzende Nachbargebäude erfolgreich verhindert werden. Die wichtige Verkehrsader B161 musste für die Dauer der intensivsten Löscharbeiten komplett gesperrt werden, ist mittlerweile aber wieder für den Verkehr freigegeben.

Brandermittler suchen nach der Ursache

Obwohl das Feuer mittlerweile unter Kontrolle ist, dauerten die Nachlöscharbeiten bis in die Vormittagsstunden an. Die Brandruine bleibt vorerst gesichert, damit Experten des Landeskriminalamtes ihre Arbeit aufnehmen können. Bisher liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber vor, was das zerstörerische Feuer im Dachstuhl ausgelöst hat.

Das schnelle Eingreifen der Tiroler Feuerwehren verhinderte am Weihnachtsmorgen eine Katastrophe. Trotz des enormen Sachschadens am Wohn- und Geschäftsgebäude steht die Rettung von sieben Menschenleben und ihren Haustieren im Vordergrund. Kitzbühel entging nur knapp einer Tragödie am Fest der Liebe.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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