Christoph Steiner / ©Parlamentsdirektion/​Thomas Topf

FPÖ-Tourismussprecher Christoph Steiner rechnet mit der ÖVP ab: Panikmodus statt Problemlösung

Die ÖVP sei im „Panikmodus“ und versuche, nach Jahren der Misswirtschaft und Überbürokratisierung den Tourismussektor zu retten – diese scharfe Kritik kommt von FPÖ-Tourismussprecher NAbg. Christoph Steiner. Er reagierte damit auf die jüngsten Aussagen der ÖVP-Vertreter Franz Hörl und Rainer, die in der „Krone“ aufgegriffen wurden. Für Steiner zeigen die „verzweifelten Attacken“ der sich im Abwärtstrend befindenden „Wirtschaftspartei“ ÖVP, dass ihr die Felle davonschwimmen.

„Politische und gesellschaftliche Selbstzerstörung“

Steiner rechnete mit der gescheiterten Tourismuspolitik der ÖVP ab. Er wirft der Volkspartei vor, Österreichs Wirtschaft und den Tourismus „an die Wand gefahren“ zu haben, um nun plötzlich als Problemlöser aufzutreten.

„Die ÖVP hat das Land in eine Abhängigkeit von ausländischen Arbeitskräften geführt, während an Chancen für junge Österreicher durch ihr Bildungssystem und ihre falsche Familienpolitik gar nicht mehr gedacht wird. Das ist kein Wirtschaftskonzept, das ist politische und gesellschaftliche Selbstzerstörung.“

Die FPÖ-Forderung an die „zwei Möchtegern-Branchenvertreter“ der ÖVP ist unmissverständlich: Zuerst den angerichteten wirtschaftlichen Schaden beseitigen, dann weiterreden.

FPÖ fordert echten „Rettungsplan für den Tourismus“

Laut Christoph Steiner ist die FPÖ die einzige Partei mit einem klaren, realistischen Plan zur Stärkung des heimischen Arbeitsmarktes und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels – der sogenannten „Freiheitlichen Initiative für Tourismus“.

Statt „ständig neue Kontingente für ausländische Arbeitskräfte zu fordern“, müssten endlich die Ursachen des Mangels behoben werden:

  1. Effizientere Vermittlung von Arbeitslosen durch das AMS.
  2. Attraktivierung der Arbeit im Alter und ein umfassendes Paket zur besseren Ausrichtung des Bildungssystems am tatsächlichen Arbeitsmarktbedarf.
  3. Gezielte Nutzung des Potenzials innerhalb der EU.

Rot-Weiß-Rot-Karte als „letztes Mittel“

Die Rot-Weiß-Rot-Karte darf für Steiner „nicht ein weiteres Einfallstor für Migration und Lohndumping werden“. Sie könne höchstens als letztes Mittel für wirkliche Fachkräfte infrage kommen, wenn alle anderen Potenziale ausgeschöpft sind. Die ÖVP wolle dies nicht eingestehen, da sie sonst ihre eigene falsche Politik zugeben müsste.

Scharfe Kritik an ÖVP-Funktionär Hörl

Besonders hart ging der freiheitliche Tourismussprecher mit dem Tiroler ÖVP-Funktionär Franz Hörl ins Gericht.

„Dass sich ausgerechnet ein bereits mehrfach ausrangierter Funktionär wie Franz Hörl jetzt als wirtschaftspolitischer Vordenker aufspielt, ist fast schon grotesk. Der Mann hat durch List, Tücke und parteipolitische Netzwerke überlebt, nicht durch Leistung.“

Wer jahrelang Teil des Problems war, solle nun nicht so tun, als sei er die Lösung. Die ÖVP stehe für Macht und Machterhalt, die Freiheitlichen hingegen für Hausverstand, Leistung und Gerechtigkeit.

Fazit

FPÖ-Sprecher Christoph Steiner attackiert die ÖVP-Tourismuspolitik scharf und wirft ihr vor, den heimischen Arbeitsmarkt zerstört und eine Abhängigkeit von ausländischen Kräften geschaffen zu haben. Er fordert einen sofortigen Kurswechsel und einen „Freiheitlichen Rettungsplan“, der auf inländische Potenziale, AMS-Effizienz und eine Neuausrichtung des Bildungssystems setzt, statt die Rot-Weiß-Rot-Karte als Einfallstor für Lohndumping zu missbrauchen.


Hausverstand statt Panikmodus!

Von admin

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