Ein tragischer Fund versetzte am Donnerstagmorgen das Personal eines Kindergartens in Dornbirn-Forach in Alarmbereitschaft. Zwei Pädagoginnen entdeckten bei Dienstbeginn eine leblose männliche Person auf dem Gelände. Der Vorfall löst in der Vorarlberger Gemeinde Bestürzung aus, während die Behörden die Hintergründe ermitteln.
Fundort im Gebüsch
Gegen Donnerstagfrüh stießen zwei Erzieherinnen während ihrer Routinearbeiten im Außenbereich auf den Leichnam. Der Mann lehnte leblos an einem Gebüsch direkt an der Außenmauer des Gebäudes. Die Pädagoginnen reagierten umgehend und verständigten die Rettungskräfte sowie die Exekutive.
Großeinsatz in Forach
Kurz nach dem Notruf trafen Beamte der Bundespolizei, Spezialisten der Spurensicherung und die Feuerwehr am Einsatzort ein. Trotz des Polizeiaufgebots und der Absperrungen konnte der Kindergartenbetrieb unter Rücksprache mit der Leitung regulär fortgeführt werden. Die Kinder bekamen von den polizeilichen Maßnahmen laut ersten Berichten kaum etwas mit.
Identität ist geklärt
Im Laufe des Donnerstagvormittags gelang es den Ermittlern, die Identität des Verstorbenen festzustellen. Details zur Person oder zum Alter des Mannes wurden aus Rücksicht auf die Angehörigen und aufgrund der laufenden Erhebungen bisher nicht öffentlich kommuniziert.
Suche nach der Ursache
Bisher bleibt völlig offen, wie der Mann zu Tode kam. Ein Sprecher des Landeskriminalamts Vorarlberg erklärte am Freitag, dass weder ein natürlicher Tod noch ein Fremdverschulden zum aktuellen Zeitpunkt ausgeschlossen werden könne. Um Licht ins Dunkel zu bringen, wurde eine offizielle Obduktion beantragt.
Obduktion soll Aufschluss geben
Die Staatsanwaltschaft hat die gerichtsmedizinische Untersuchung bereits angeordnet. Diese soll in den kommenden Tagen Klarheit darüber verschaffen, ob der Mann an einer medizinischen Ursache verstarb oder ob Gewalteinwirkung eine Rolle spielte. Weitere Erhebungen im sozialen Umfeld des Verstorbenen laufen parallel dazu.
Der Leichenfund in unmittelbarer Nähe einer Kindertagesstätte sorgt für Verunsicherung in Dornbirn. Während die Identität feststeht, hängt die strafrechtliche Relevanz des Falls nun am Ergebnis der Gerichtsmedizin. Die Bevölkerung wartet gespannt auf die Ergebnisse, die Anfang der kommenden Woche erwartet werden.
Quelle „heute.at“
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