Das Stadtpolizeikommando Döbling setzte in den Nachtstunden vom 8. auf den 9. Jänner 2026 ein deutliches Zeichen für die öffentliche Ordnung.

Bei einer konzertierten Schwerpunktaktion, die gemeinsam mit Experten des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (BFA) durchgeführt wurde, standen vor allem fremdenrechtliche Überprüfungen im Fokus der Ermittler.

Zugriff in Döblinger Lokalität

Der Einsatz begann am Donnerstagnachmittag gegen 16:00 Uhr und erstreckte sich bis tief in die Nacht. Ein zentraler Punkt der Operation war die Kontrolle eines Gastronomiebetriebes im Bezirk. Die Beamten trafen vor Ort auf mehrere Personen, die über keinen gültigen Aufenthaltstitel oder eine aufrechte Meldung im Bundesgebiet verfügten. In der Folge kam es zur vorläufigen Festnahme von drei chinesischen Staatsangehörigen im Alter von 38, 56 und 60 Jahren. Sie wurden für die weiteren fremdenpolizeilichen Maßnahmen in Gewahrsam genommen.

Bekannte Gesichter bei Kontrolle

Im weiteren Verlauf der Streifentätigkeit stießen die Polizisten auf zwei slowakische Staatsbürger. Die Überprüfung des 30-jährigen Mannes und der 38-jährigen Frau ergab eine interessante Vorgeschichte: Beide waren bereits wenige Tage zuvor festgenommen worden. Gegen das Duo besteht ein aufrechtes Aufenthaltsverbot für Österreich, weshalb sie erneut festgenommen wurden. Die Hartnäckigkeit der Behörden unterstreicht hier die konsequente Durchsetzung bestehender Rechtsnormen.

Drogenfahrt gestoppt

Abseits der fremdenrechtlichen Schwerpunkte bewiesen die Einsatzkräfte den richtigen Riecher im Straßenverkehr. Ein vorbeifahrendes Fahrzeug erregte durch intensiven Cannabisgeruch die Aufmerksamkeit der Beamten. Bei der anschließenden Kontrolle des 32-jährigen österreichischen Lenkers bestätigte sich der Verdacht. Neben der Sicherstellung von Suchtmitteln stellten die Polizisten eine deutliche Beeinträchtigung des Fahrers fest. Nach einer amtsärztlichen Untersuchung wurde dem Mann der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen.

Die Bilanz der zehnstündigen Schwerpunktaktion zeigt die Notwendigkeit behördenübergreifender Zusammenarbeit. Durch die enge Abstimmung zwischen dem Stadtpolizeikommando Döbling und dem BFA konnten sowohl illegale Aufenthalte beendet als auch potenzielle Gefahren im Straßenverkehr neutralisiert werden. Solche Einsätze bleiben ein wesentliches Instrument, um das Sicherheitsgefühl der Bürger nachhaltig zu stärken.

Quelle „LPD Wien“

Wien bleibt sicher durch Präsenz und Konsequenz.

Von admin

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