Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat am Ostermontag die Einsatzkräfte in Niederösterreich in Atem gehalten. Gegen 8 Uhr morgens ereignete sich auf der Schnellstraße S1 in Fahrtrichtung Korneuburg ein Drama, das für eine junge Mitfahrerin tödlich endete.
Der Unfallhergang

Aus bislang völlig ungeklärter Ursache verlor ein 24-jähriger Pkw-Lenker die Kontrolle über seinen Mercedes. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen den Anpralldämpfer direkt vor der Einfahrt zum Tunnel Kreuzenstein. Die Wucht dieser Kollision war so enorm, dass das Fahrzeug quer über die Fahrbahn in Richtung der Mittelleitschiene geschleudert wurde, wo das völlig zerstörte Wrack schließlich zum Stillstand kam.

Die Rettungsaktion

Unmittelbar nach dem Notruf setzte die Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich eine Rettungskette in Gang. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg rückte zur Menschenrettung aus. Parallel dazu eilten Sanitäter des Roten Kreuzes Korneuburg herbei, während der Wiener Notarzthubschrauber Christophorus 9 den Anflug auf die Schnellstraße aufnahm.

Jede Hilfe zu spät

Für die 17-jährige Beifahrerin kam leider jede Hilfe zu spät. Sie war durch die Deformation des Fahrzeugs im Wrack eingeklemmt. Die Feuerwehrleute mussten schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen, um das junge Mädchen zu befreien. Der anwesende Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod der Jugendlichen feststellen.

Die Verletzten

Der 24-jährige Lenker sowie eine weitere im Fahrzeug befindliche Person wurden bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt. Nach der Erstversorgung vor Ort wurden beide Patienten vom Rettungsdienst in ein umliegendes Klinikum transportiert.

Das Trümmerfeld

Die Aufräumarbeiten gestalteten sich extrem schwierig. Trümmerteile des Mercedes und der Tunnelabsicherung waren über mehrere hundert Meter auf der Schnellstraße verstreut. Die Feuerwehr Korneuburg benötigte rund eine Stunde, um die Unfallstelle zu räumen und das Wrack zu bergen. Für die Dauer der Arbeiten musste die S1 im betroffenen Bereich komplett für den Verkehr gesperrt werden.

Dieser tragische Vorfall am Ostermontag führt uns drastisch vor Augen, wie schnell sich ein Feiertag in eine Katastrophe verwandeln kann. Trotz des raschen und professionellen Einsatzes der niederösterreichischen Rettungskräfte und der Feuerwehr bleibt am Ende die traurige Gewissheit, dass ein junges Leben viel zu früh ausgelöscht wurde. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache laufen.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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