In Wien-Favoriten sorgt ein rätselhafter Todesfall derzeit für großes Aufsehen. Eine 78-jährige Frau wurde am Sonntag leblos in ihrer Wohnung entdeckt.
Die Wiener Polizei schließt ein Fremdverschulden aktuell nicht aus, weshalb nun das Landeskriminalamt intensive Ermittlungen aufgenommen hat.
Bekannte alarmierte die Polizei
Ausgelöst wurde der Einsatz durch eine Bekannte der Pensionistin. Sie hatte über längere Zeit keinen Kontakt mehr zu der Frau herstellen können und verständigte schließlich die Polizei. Einsatzkräfte öffneten daraufhin die Wohnung in Favoriten und fanden die 78-Jährige tot vor.
Schon bei der ersten Untersuchung der Auffindungssituation kamen den Ermittlern Zweifel an einem natürlichen Todesfall. Laut Polizei könne ein Fremdverschulden derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Obduktion bereits durchgeführt
Mittlerweile wurde eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet und bereits durchgeführt. Auch das vorläufige Ergebnis brachte bislang keine endgültige Klarheit. Die Ermittler bestätigten am Montag, dass ein mögliches Gewaltverbrechen weiterhin Teil der Untersuchungen bleibt.
Das Landeskriminalamt Wien arbeitet nun mit Hochdruck daran, die genauen Hintergründe des Todesfalls zu klären. Derzeit wird in alle Richtungen ermittelt.
Große Unsicherheit im Grätzl
Der Fall sorgt auch im Umfeld der Verstorbenen für Unruhe. Besonders in dicht besiedelten Wohngebieten wie Favoriten lösen solche Vorfälle schnell Besorgnis aus. Noch ist unklar, wie lange die Frau bereits tot in ihrer Wohnung lag und ob es mögliche Hinweise auf verdächtige Personen gibt.
Die Polizei hält sich mit weiteren Details aktuell bedeckt, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.
Ermittlungen dauern an
Bis zum endgültigen gerichtsmedizinischen Gutachten bleiben viele Fragen offen. Klar ist jedoch: Die Wiener Ermittler behandeln den Fall mit höchster Priorität. Ob tatsächlich ein Verbrechen hinter dem Tod der Pensionistin steckt, sollen die kommenden Tage zeigen.
Der mysteriöse Todesfall in Wien-Favoriten beschäftigt derzeit Polizei und Anrainer gleichermaßen. Solange ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden kann, bleibt die Anspannung groß. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts laufen weiterhin auf Hochtouren.
Quelle „heute.at“
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