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Ein 58-jähriger Mann, der sich in Wien als einflussreicher Mafia-Pate ausgegeben hatte, wurde am Landesgericht für Strafsachen zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Wucherzinsen und Drohungen

Der Angeklagte verlangte laut Staatsanwaltschaft von einem in finanzielle Not geratenen Bau-Unternehmer extreme Wucherzinsen für Sofort-Kredite. Bei einer Summe von 9.000 Euro wurden demnach wöchentliche Zinsen von bis zu 2.000 Euro gefordert. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, gab sich der Mann als Patenonkel eines weltweit gesuchten Clan-Chefs aus und drohte mit dem Besuch gefährlicher Bekannter sowie der Entführung der Kinder des Opfers.

Festnahme am Flughafen

Insgesamt flossen rund 90.000 Euro, ehe der Verdächtige am Wiener Flughafen festgenommen wurde. Zuvor hatten Behörden aus dem Balkan wegen des Verdachts auf Geldwäsche gegenseitig Alarm geschlagen. Bei einer Durchsuchung entdeckten die Ermittler ein Notizbuch mit genauen Aufzeichnungen über die Zahlungen. Vor Gericht zeigte sich der Angeklagte geständig und aufgelöst.

Das Gericht verhängte unter anderem wegen schwerer Erpressung vier Jahre Haft.

Quelle „heute.at“

AustriaAktuell.at – Kriminalität hat im Rechtssystem keinen Platz.

Von admin

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