In den frühen Morgenstunden des Allerheiligentages kam es im 6. Wiener Gemeindebezirk zu einer brutalen Attacke, die nun intensive Ermittlungen der Wiener Polizei nach sich zieht. Schauplatz des Geschehens war die Magdalenenstraße, wo ein Streit um eine Nichtigkeit völlig eskalierte.
Brutaler Angriff wegen fehlender Zigaretten
Der Vorfall ereignete sich am 1. November 2025 gegen 04:20 Uhr morgens. Ein 22-jähriger österreichischer Staatsbürger soll gegenüber einer Bar in der Magdalenenstraße 19 auf einen 41-jährigen Mann getroffen sein. Laut derzeitigem Ermittlungsstand forderte der jüngere Mann Zigaretten von seinem Gegenüber. Als der 41-Jährige angab, keine zu haben, schlug die Situation unmittelbar in massive Gewalt um. Der Tatverdächtige soll mehrfach mit extremer Härte auf das Opfer eingeschlagen und eingetreten haben.
Schwere Gesichtsverletzungen bei 41-jährigem Opfer
Die Folgen der Attacke sind gravierend. Der 41-jährige Mann erlitt durch die Tritte und Schläge schwere Verletzungen im Gesichtsbereich und musste medizinisch versorgt werden. Die Beamten des Stadtpolizeikommandos Margareten haben die Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung aufgenommen und werten derzeit Spuren sowie erste Zeugenaussagen aus.
Polizei bittet Barbesucher um Mithilfe
Da sich der Vorfall direkt gegenüber einer Bar zutrug, vermuten die Ermittler, dass Gäste oder Passanten die Tat beobachtet haben könnten. Insbesondere Personen, die sich zum Tatzeitpunkt in oder vor dem Lokal in der Magdalenenstraße 19 aufhielten, könnten entscheidende Details zum Ablauf des Angriffs oder zur Fluchtrichtung des Täters liefern.
Kontakt für sachdienliche Hinweise
Das Kriminalamt des Stadtpolizeikommandos Margareten führt die Erhebungen und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Sachdienliche Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden können, werden unter der Telefonnummer 01-31310-55226 entgegengenommen. Jeder Hinweis kann dabei helfen, den Hergang lückenlos aufzuklären.
Ein banaler Grund führte in der Magdalenenstraße zu einer Gewalttat mit weitreichenden Folgen. Dank der schnellen Identifizierung des Tatverdächtigen konzentriert sich die Polizei nun darauf, das gesamte Ausmaß des Vorfalls durch Augenzeugenberichte zu untermauern. Der Fall zeigt erneut, wie unverhältnismäßig Aggression im öffentlichen Raum eskalieren kann.
Quelle „LPD Wien“
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