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Ein seltenes und eindrucksvolles Naturschauspiel steht bevor: Am Mittwoch, dem 12. August 2026, erleben Beobachter in Österreich die stärkste partielle Sonnenfinsternis seit dem Jahr 1999.

Wenn sich der Mond langsam vor die Sonne schiebt und die Umgebung in ein außergewöhnliches Licht taucht, bietet der Wiener Donauturm als höchstes Bauwerk des Landes den idealen Aussichtspunkt.

Highlights kurz vor Sonnenuntergang

Das astronomische Ereignis beginnt in Wien um 19:22 Uhr. Den Höhepunkt erreicht die Verfinsterung gegen 20:13 Uhr, nur wenige Minuten vor dem Sonnenuntergang. Da die Sonne zu diesem Zeitpunkt bereits sehr tief am westlichen Horizont steht, ist eine freie Sicht nach Westen entscheidend, um den Vorgang optimal zu verfolgen. In der Bundeshauptstadt werden dabei rund 89 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond verdeckt.

Perfekte Bedingungen in 170 Metern Höhe

Der Wiener Donauturm bietet mit seinen verschiedenen Ebenen beste Voraussetzungen für die Himmelsbeobachtung. Besucher können das Spektakel von den Aussichtsterrassen auf 150 Metern, aus dem Turm Café auf 160 Metern oder im Turm Restaurant auf 170 Metern Höhe erleben. Donauturm-Geschäftsführer Roman Bauer hebt die Besonderheit des Ortes hervor: Eine Sonnenfinsternis erlebe man nicht alle Tage, und schon gar nicht mit einem Panoramablick über ganz Wien. Durch die Höhe des Bauwerks und die uneingeschränkte Sicht nach Westen seien die Rahmenbedingungen für Gäste besonders günstig.

Kostenlose Schutzbrillen für Besucher

Um Augenschäden durch den direkten Blick in die Sonne zu vermeiden, ist eine zertifizierte Sonnenfinsternisbrille oder ein spezieller Solarfilter zwingend erforderlich. Aus diesem Grund stellt die Donauturm-Führung ihren Gästen am Veranstaltungstag ab 19:00 Uhr kostenlose Schutzbrillen zur Verfügung, solange der Vorrat reicht. Für den Zugang gelten die regulären Eintrittspreise sowie die gewohnten Öffnungszeiten von 10:00 bis 22:30 Uhr.

Die bevorstehende Sonnenfinsternis am 12. August bietet die seltene Gelegenheit, ein bemerkenswertes astronomisches Phänomen über der Bundeshauptstadt zu beobachten. Durch die Kombination aus enormer Höhe, freier Westsicht und bereitgestellten Schutzbrillen etabliert sich der Wiener Donauturm als einer der besten Standorte für dieses Naturereignis.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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