Ein mutmaßlicher Raubüberfall auf eine Filiale des Auktionshauses Dorotheum hat am Donnerstagnachmittag im 18. Wiener Gemeindebezirk Währing für erhebliche Aufruhr gesorgt.

Schwer bewaffnete Spezialkräfte, ein gepanzertes Einsatzfahrzeug und großräumige Absperrungen prägten stundenlang das Straßenbild nahe der Währinger Straße 134.

Zeugin meldet bewaffneten Mann

Der Notruf ging gegen 15:00 Uhr bei der Wiener Polizei ein. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie ein mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann die Dorotheum-Filiale betrat. Da zu Beginn der Lage nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Täter noch im Gebäude verschanzt hielt, rückte die exekutive Verstärkung mit äußerster Vorsicht vor. Spezialkräfte der WEGA nahmen rund um das Objekt Stellung, während Gerüchte über eine mögliche Geiselnahme die Runde machten.

Sondereinsatzkommando stürmt Filiale

In der Deckung eines gepanzerten Fahrzeugs näherten sich die Einsatzkräfte dem Gebäude. Gegen 18:30 Uhr erfolgte schließlich der Zugriff: Ein Sondereinsatzkommando stürmte die Räumlichkeiten des Dorotheums. Bei der anschließenden Durchsuchung gab es jedoch eine Überraschung, denn von dem gesuchten Täter fehlte jede Spur. Er hatte das Gebäude offenbar bereits vor dem Eintreffen der Zugriffskräfte verlassen.

Entwarnung und späte Aufhebung der Sperren

Um 19:00 Uhr gab die Polizei offiziell bekannt, dass der unmittelbare Einsatz vor Ort beendet und die Straßensperren wieder aufgehoben wurden. Die aufgetauchten Spekulationen über eine Geiselnahme bestätigten sich nicht. Nach vorliegenden Erkenntnissen gab es bei dem Vorfall keine Verletzten. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang sowie die Fahndung nach dem flüchtigen Verdächtigen laufen auf Hochtouren.

Der Großaufgebot der Wiener Polizei in Währing demonstrierte ein rasches und entschlossenes Handeln bei potenziellen Gefahrenlagen. Wenngleich der Täter vor dem Zugriff entkommen konnte, wurden Schlimmeres verhindert und keine Personen verletzt. Die Ermittler konzentrieren sich nun auf die Auswertung von Zeugenaussagen und Spuren.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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