Tragödie im 23. Wiener Gemeindebezirk: Am Samstag um Punkt 13:35 Uhr kam es am Bahnhof Liesing zu einem tödlichen Zwischenfall. Ein 45-jähriger Mann wurde im Gleisbereich von einem durchfahrenden Schnellzug erfasst.

Trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte erlitt der Mann derart schwere Verletzungen, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam und er noch direkt an der Unfallstelle verstarb.

Tragischer Verdacht im Gleisbett

Ersten Erkenntnissen zufolge hielt sich der 45-Jährige unbefugt im Bereich der Schienen auf. Aussagen von Augenzeugen werfen nun ein trauriges Licht auf die möglichen Hintergründe der Tragödie. Zeugen berichteten gegenüber den Einsatzkräften, dass der Mann auf dem Bahnhofsgelände offenbar nach Pfandflaschen gesucht haben soll. Um weitere Flaschen zu erreichen, dürfte er schließlich direkt in das gefährliche Gleisbett gestiegen sein. Die ermittelnden Behörden prüfen diese Zeugenangaben derzeit intensiv.

Großeinsatz und Zugsperre

Gleich nach dem Vorfall rückten Einsatzkräfte aus. Polizeibeamte des Stadtpolizeikommandos Liesing räumten den gesamten Bahnhofsbereich unverzüglich und sperrten das Areal ab. Der gesamte Zugverkehr im betroffenen Streckenabschnitt musste für die Dauer des Einsatzes vorübergehend komplett eingestellt werden. Das Verkehrsunfallkommando der Landesverkehrsabteilung Wien hat die Ermittlungen übernommen, um den genauen Ablauf des Unglücks lückenlos zu rekonstruieren.

Der Vorfall am Bahnhof Liesing zeigt auf extrem tragische Weise, wie lebensgefährlich der Aufenthalt im Gleisbereich von Bahnstrecken ist. Die Ermittlungen der Wiener Polizei zum genauen Unfallhergang dauern an.

Izvor „heute.at“

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Von admin

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