Eine gezielte Observation führte die Wiener Polizei zum Erfolg. Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) nahmen am Montag drei mutmaßliche Seriendiebinnen im Alter von 31, 52 und 56 Jahren vorläufig fest.

Den bulgarischen Staatsangehörigen werden nach bisherigem Ermittlungsstand mindestens 15 Fälle von Bankanschlussdiebstahl zugerechnet.

Vom Verdacht zur Festnahme

Das Landeskriminalamt Wien, Zentrum Ost (Ermittlungsbereich Diebstahl), führte bereits seit längerer Zeit intensive Ermittlungen gegen das Trio. Am 7. September 2026 gegen 13:40 Uhr entdeckten die zivilen Einsatzkräfte zwei der Verdächtigen vor einer Bankfiliale in Wien-Brigittenau. Dort hielten die Frauen nach potenziellen Opfern Ausschau.

Im Zuge der anschließenden Verfolgung beobachteten die Beamten einen versuchten Taschendiebstahl. Der Zugriff erfolgte schließlich kurz darauf in Wien-Floridsdorf: Als die beiden Frauen eine dortige Bankfiliale betraten, um sich mit ihrer 56-jährigen Komplizin zu treffen, griffen die Beamten der EGS zu und nahmen alle drei Tatverdächtigen fest.

Bereits per Haftbefehl gesucht

Gegen die 31-Jährige sowie die 52-Jährige lagen bereits Festnahmeanordnungen der Staatsanwaltschaft Wien vor. Die Ermittler prüfen derzeit, ob das Trio für weitere ungeklärte Diebstähle im Umfeld von Wiener Bankfilialen verantwortlich ist. Alle drei Tatverdächtigen befinden sich in polizeilicher Anhaltung.

Der Fahndungserfolg der Wiener Polizei zeigt, wie effektiv die Zusammenarbeit zwischen dem Landeskriminalamt und der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität funktioniert. Durch konsequente Ermittlungsarbeit konnte eine mutmaßliche Diebesbande gestoppt werden, die gezielt Bankkunden im Visier hatte.

Quelle „LPD Wien“

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Von admin

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