Die Sorge der Eltern im Burgenland verschärft sich massiv. Nachdem bereits am Samstag ein manipuliertes Gläschen der Marke HiPP für Entsetzen sorgte, bestätigten die Behörden am Sonntag den Fund eines zweiten vergifteten Produkts. Die Ermittler stehen unter Hochdruck, während die Spuren immer deutlicher in Richtung eines skrupellosen Erpressungsversuchs deuten.
Rattengift in Babynahrung nachgewiesen
Der erste Vorfall alarmierte die Einsatzkräfte am Samstag, als in einem verkauften HiPP-Gläschen eine toxische Substanz entdeckt wurde. Laboruntersuchungen der Polizei bestätigten den schrecklichen Verdacht: Das Produkt war positiv auf Rattengift getestet worden. Sofort wurden umfassende Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet und die Bevölkerung gewarnt. Die Behörden gehen davon aus, dass die Giftbeimischung vorsätzlich erfolgte, um eine Bedrohungslage zu schaffen.
Zweiter Fund im Burgenland bestätigt
Nur einen Tag nach dem ersten Schock folgte die nächste Hiobsbotschaft. Ein weiteres manipuliertes Glas wurde im burgenländischen Handel sichergestellt. Über den genauen Verkaufsort und die spezifische Sorte schweigen die Ermittler aus taktischen Gründen noch, doch die Parallelen zum ersten Fall sind laut Polizei unverkennbar. Die Serie wirft Fragen zur Sicherheit in den Verkaufsregalen auf, während HiPP eng mit den Sicherheitskräften kooperiert.
Ermittler vermuten Erpressung als Motiv
Die Landespolizeidirektion Burgenland konzentriert sich bei ihren Nachforschungen auf ein mögliches Erpressungsszenario. Es wird vermutet, dass unbekannte Täter den Hersteller oder den Handel unter Druck setzen wollen. Ein gezielter Anschlag auf die Gesundheit der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft dient hierbei offenbar als grausames Druckmittel. Die Experten warnen Eltern zur äußersten Vorsicht beim Kauf und zur Kontrolle der Originalverschlüsse.
Die Entdeckung eines zweiten Giftglases macht deutlich, dass es sich nicht um ein isoliertes Ereignis handelt. Eltern sollten jedes gekaufte Produkt penibel auf die Unversehrtheit des Sicherheitsverschlusses prüfen und bei kleinstem Verdacht die Polizei verständigen. Während die Fahndung nach den Hintermännern läuft, bleibt die Lage für Konsumenten im Burgenland angespannt.
Quelle „heute.at“
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