Arbeiter einer Reinigungsfirma sind bei Arbeiten auf einem Dachboden in Wien-Simmering auf einen verdächtigen Gegenstand gestoßen.
Eine kurze Recherche im Internet führte zu der Vermutung, dass es sich um eine Granate handeln könnte. Die Männer verließen daraufhin umgehend den Dachboden und verständigten die Polizei.
Entminungsdienst rückte an
Der Vorfall ereignete sich am 6. Oktober 2026 gegen 10 Uhr. Die alarmierten Bezirkskräfte zogen sprengstoffkundige Organe sowie den Entminungsdienst des Bundesheers hinzu.
Der Gegenstand wurde sichergestellt und sicher von der Örtlichkeit entfernt. Bei der anschließenden Feststellung stellte sich heraus, dass es sich nicht um eine Granate, sondern um ein Leuchtspurprojektil handelte.
Polizei warnt vor Manipulation
Die Wiener Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial nicht bewegt oder manipuliert werden dürfen. Wer einen solchen Gegenstand entdeckt, sollte sich den Auffindungsort merken und sich in eine sichere Distanz begeben.
Anschließend soll unverzüglich die Polizei unter 133 oder der Euro-Notruf 112 verständigt werden.
Der Vorfall in Simmering zeigt damit auch, wie wichtig es ist, bei einem unbekannten und möglicherweise gefährlichen Gegenstand nicht selbst einzugreifen. Die sichere Entfernung und die Verständigung der zuständigen Einsatzkräfte stehen in einem solchen Fall an erster Stelle.
Quelle „LPD Wien“
AustriaAktuell.at- : Sicherheit beginnt mit Abstand.
