Ein monatelanges Ungewissheitsdrama im Süden Belgiens nimmt offenbar eine tragische Wendung. In der Ortschaft Onhaye nahe Namur wurden zwei leblose Körper entdeckt, die schwere Befürchtungen der Ermittler bestätigen könnten.
Die Behörden gehen derzeit stark davon aus, dass es sich um den seit dem 27. Juni 2026 spurlos verschwundenen 29-jährigen Bryan Brigou und seinen erst fünfjährigen Sohn Tyméo handelt.
Tragischer Fund an einer Klippe
Bereits am Montagabend stießen Suchkräfte wenige Dutzend Meter von einem örtlichen Fußballplatz entfernt auf die Leiche eines Kindes. Nur kurze Zeit später entdeckten Wanderer im selben unwegsamen Klippengelände den verwesten Körper eines Mannes. Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Namur teilten mit, dass eine Obduktion am Dienstagabend die endgültige Identität zweifelsfrei klären soll. Die Ermittler sind jedoch überzeugt, dass es sich um die Vermissten handelt.
Das Rätsel um das verlassene Auto
Der Fall beunruhigte die Region bereits seit Wochen. Bryan Brigou und der kleine Tyméo wurden zuletzt am Nachmittag des 27. Juni in Onhaye gesehen. Kurz nach ihrem Verschwinden entdeckte die Polizei den verlassenen Wagen des Vaters in unmittelbarer Nähe des späteren Fundorts der Leichen.
Hintergründe und Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft betont, dass in alle Richtungen ermittelt wird und derzeit sämtliche Hypothesen geprüft werden. Zur genauen Todesursache sowie zu einem möglichen Verbrechen oder einem Familiendrama machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen bislang keine genauen Angaben.
Der Fund zweier Leichen in Onhaye rückt das traurige Ende eines monatelangen Vermisstenfalls immer näher. Während die Rechtsmedizin an der Klärung der Identität arbeitet, stehen die Ermittler vor der Aufgabe, die genauen Umstände dieser Tragödie vollständig aufzudecken.
Quelle „heute.at“
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