Die Bundesregierung hat im Ministerrat wesentliche Beschlüsse für den Bildungsbereich gefasst.
Wie Bildungsminister Christoph Wiederkehr bekanntgab, gelten für die Matura künftig strengere Vorgaben. So wird sowohl bei der schriftlichen als auch bei der mündlichen Reifeprüfung eine Mindestschwelle von 30 Prozent eingeführt. Die Jahresnote der achten Klasse fließt weiterhin in die Gesamtnote ein, und die Erstellung einer abschließenden Arbeit bleibt als Option bestehen.
An den Hochschulen verankert die Regierung verbindliche Schutzkonzepte gegen Gewalt und Grenzüberschreitungen, um die Sicherheit von Studentinnen zu erhöhen. Zudem wird die Ausgabe digitaler Endgeräte an Schülerinnen und Schüler um ein Jahr verschoben. Die Geräte werden künftig erst in der sechsten statt in der fünften Schulstufe verteilt.
Damit setzt die Regierung auf klar definierte Leistungsstandards und angepasste Rahmenbedingungen im Schul- und Hochschulwesen.
Quelle „heute.at“
AustriaAktuell.at – Bildung verlangt klare Grundlagen und Verlässlichkeit.
