Die Wiener Polizei zieht im Kampf gegen rücksichtslose Schnellfahrer alle Register.
Da überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle zählt, setzt die Exekutive auf regelmäßige und gezielte Schwerpunktkontrollen im gesamten Stadtgebiet, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen.
Zweifache Raserei in der Leberstraße
Am Abend des 1. April 2026 positionierten die Beamten der Landesverkehrsabteilung Wien, Fachbereich Geschwindigkeitsüberwachung, ein mobiles Radarmessfahrzeug in der Leberstraße im 3. Wiener Gemeindebezirk. Was sie dort aufzeichneten, sprengt den Rahmen der üblichen Verkehrsdelikte.
Unbelehrbar im Kleintransporter
Um Punkt 20:30 Uhr geriet der Lenker eines Kleintransporters das erste Mal in den Fokus der Radarkamera. Mit stolzen 91 km/h raste er in Fahrtrichtung Geiselbergstraße durch die dortige Tempo-30-Zone. Doch damit nicht genug: Nur rund 45 Minuten später, um 22:15 Uhr, passierte dasselbe Fahrzeug die Messstelle erneut – diesmal in der Gegenrichtung auf der Leberstraße in Richtung Landstraßer Hauptstraße. Das Messgerät zeigte unfassbare 101 km/h an, mehr als das Dreifache der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.
Drastische Konsequenzen drohen
Der namentlich nicht bekannte Lenker des Kleintransporters muss nun mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen. Neben einer saftigen Geldstrafe wegen der massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen droht ihm nun ganz konkret der Entzug der Lenkberechtigung. Die Ermittlungen der Wiener Polizei zur genauen Identität des Fahrers laufen auf Hochtouren.
Dieser Vorfall in Wien-Landstraße zeigt drastisch, wie manche Verkehrsteilnehmer die Sicherheit aller bewusst aufs Spiel setzen. Wer in einer Tempo-30-Zone mit über 100 km/h unterwegs ist, agiert absolut verantwortungslos. Die lückenlose Überwachung durch die Landesverkehrsabteilung Wien beweist hier einmal mehr ihre Notwendigkeit zum Schutz der Bevölkerung.
Quelle „LPD Wien“
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