Am späten Montagabend endete die Flucht eines gesuchten Sexualstraftäters in einer Bar im zehnten Wiener Gemeindebezirk.
Dank der Aufmerksamkeit eines Beamten der Wiener Bereitschaftseinheit konnte der 31-jährige Mann lokalisiert und festgenommen werden. Gegen den Verdächtigen lag bereits eine aufrechte Festnahme-Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien vor.
Fahndungserfolg durch Ermittlungsarbeit
Der Zugriff war kein Zufallsprodukt sondern das Ergebnis intensiver kriminalpolizeilicher Erhebungen. Ein Beamter der Bereitschaftseinheit, der im Rahmen eines internen Mitfahndungsersuchens sensibilisiert war, konnte den Aufenthaltsort des Gesuchten präzise ausforschen. Um 23:20 Uhr erfolgte schließlich der Zugriff in einem Lokal in Favoriten. Der 31-Jährige leistete bei der Anhaltung keinen nennenswerten Widerstand.
Schwere Vorwürfe gegen den Verdächtigen
Die Wiener Polizei bestätigte, dass gegen den Mann wegen schwerwiegender Delikte ermittelt wird. Konkret besteht der Verdacht der Vergewaltigung sowie des sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person. Der festgenommene Mann, der offiziell als staatenlos geführt wird, wurde nach der polizeilichen Einvernahme unmittelbar in eine Justizanstalt eingeliefert. Dort wartet er nun auf das weitere Verfahren der Staatsanwaltschaft.
Unterstützung für Gewaltopfer
In Fällen von Gewalt bietet das österreichische Sozialsystem zahlreiche Anlaufstellen für Betroffene an. Die Frauenhelpline steht unter 0800 222 555 rund um die Uhr zur Verfügung. Männer können sich an den Männernotruf unter 0800 246 247 wenden. Für Kinder und Jugendliche bietet Rat auf Draht unter der Nummer 147 Hilfe. In akuten Notfällen ist die Polizei unter der Notrufnummer 133 jederzeit erreichbar.
Dieser Einsatz unterstreicht die Effektivität der internen Vernetzung innerhalb der Wiener Polizei. Durch die gezielte Kooperation zwischen Kriminalpolizei und Bereitschaftseinheit konnte ein mutmaßlicher Schwerverbrecher in einem belebten Bezirk schnell aus dem Verkehr gezogen werden. Die Justiz übernimmt nun die Klärung der schweren Vorwürfe.
Quelle „heute.at“
Wien bleibt sicher durch wachsame Augen.